Hausarbeit

Gestern habe ich ja schon unsere Küche mit der offenen Feuerstelle beschrieben. Das Foto dazu ist mir jetzt sogar gelungen.


Es gibt noch eine weitere Küche nebenan, in der Noma, die Hausmutter, Regie führt. Mit ihr habe ich auch schon die Klassenzimmer, Flure und Schlafräume geputzt. Und das geht so: mit einem Reisigbesen wird gekehrt, anschließend der Linoleumboden feucht gewischt. Da es keinen Staubsauger gibt, werden die Teppichböden in den Kinderzimmern feste mit einem Schrubber bearbeitet und anschließend gründlich ausgefegt.


Hier fällt natürlich viel Geschirr an und um Noma, die übrigens den
allerbesten Tee kocht (sie würzt ihn mit einer ordentlichen Portion
Pfeffer!) zu entlasten, habe ich mir selbst die Aufgabe gestellt, ein Mal
am Tag einen der Berge Teller und Becher zu spülen. (Besteck fällt nicht so
viel an, weil meistens mit den Fingern gegessen wird.)


Spülen ist hier in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung: Da das
Geschirr auf dem Boden steht und die Wasserhähne in etwa 30 Zentimeter Höheangebracht sind, spielt sich das ganze in der Hocke ab. Nicht nur ich sondern auch mein junger Kollege Benjamin haben damit ein Problem. Deshalb nehmen wir immer einen Hocker zu Hilfe.
Nächste Challenge : Spüle im Sitzen unter einem laufenden Wasserhahn ab, ohne nasse Füße zu bekommen! Muss ich noch extra erwähnen, dass das Wasser kalt ist?

Wenn morgen nicht etwas ganz Außergewöhnliches ist passiert es über das ich berichten muss, werde ich Euch erzählen und zeigen, wie ich selbst hier wohne.

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