Exkursion zum Manaslu

Heute ist hier  einer von über hundert Feiertagen, die es im Jahr gibt. Und zur Feier des Tages haben wir den Manaslu bezwungen. 22 Kinder, zwei Studentinnen, Caro und ich. Unser Manaslu war zugegeben keine 8000 Meter hoch. Aber für unsere Kleinen, z.B. den zweijährigen Serjen, war auch die Attrappe im International Mountain Museum eine echte Herausforderung.

Für Caro und mich war bereits der Hinweg eine Challenge: mit dem öffentlichen Bus, zweimal umsteigen, mindestens vier Hauptstraßen überqueren und rund zwei Kilometer laufen, teils entlang der Hauptstraße. Ohne Gehweg. Aber mit unseren Kindern überhaupt kein Problem. Sie sind so brav und umsichtig! Was ich besonders gern mag, wie achtsam die größeren mit den kleinen umgehen.

Unser heutiges Ziel war das International Mountain Museum, das einen guten Einblick in das Leben der Bergvölker und die Geschichte der Himalayabesteigungen gibt. Wo es plastisch wurde, etwa durch Puppen, Ausrüstungsgegenstände, ein imitiertes Lagerfeuer oder einen Film,  waren auch unsere Kinder begeistert dabei. Großes Interesse fand auch eine Serie von Fotos, die jeweils ein Paar in stammestypischer Tracht zeigten. Hier in Nepal gibt es eine Vielzahl von Stämmen und jeder freute sich, seinen eigenen hier im Museum abgebildet zu sehen.

Ganz viel Spaß hatten die Kinder dann draußen beim „Bergsteigen“, beim Ritt auf einem Stier und beim Beobachten riesengroßer Goldfische.

Mandarinen und Kekse stillten den ärgsten Hunger auf dem Heimweg. Und mit unserem Bus hatten wir dann auch noch großes Glück, denn er brachte uns direkt zum See und wir konnten ganz gemütlich die Uferpromenade entlangschlendern, um nach Hause zu kommen.

Caro und ich beendeten diesen schönen Tag mit einem köstlichen Essen in einem kleinen japanischen Restaurant um die Ecke. Sayonara.

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