Holi ist eine hinduistische Göttin und ihr Fest wird zum Vollmond Ende Februar, Anfang März gefeiert. In Kathmandu und Pokhara am 1. März. Heute. (In anderen Teilen des Landes erst morgen.)
Es fing schon beim Frühstück an. Der Hotelmanager persönlich tupfte Farbe ins Gesicht seiner Gäste.


Holi ist das „Fest der Farbe, der Freundschaft und der Liebe“, hörte ich später einen Moderator der Menge auf Englisch erklären. Vor allem Jugendliche und Kinder treffen sich an den zentralen Plätzen der Stadt oder auch daheim in ihrem Viertel. Sie haben Beutel mit Farbpulver bei sich, die bereits am Vortag verkauft werden, und die höchste Freude, sich damit zu bewerfen oder zu beschmieren. Meistens machen sie das nur untereinander, aber je weiter der Tag fortschreitet… Da kann man auch als Tourist schon mal was abkriegen.
Im Grunde geht es zu wie bei uns im Fasching. Im Rheinland sagen wir, dass die Spaß an der Freud‘ haben. Insbesondere natürlich die Teenager, die auf diese Weise die Jungs bzw. Mädchen anmachen, äh, anmalen können.


Aber auch ganz ohne Holi geht es an den Tempelstätten der Stadt sehr farbig zu. Ob am Durbarsquare in Patan, das wie Kathmandu in früheren Zeiten Königsstadt war (mittlerweile ist es ein Stadtteil. Wenn auch der Taxifahrer betont, dass mit dem Bagmati River Kathmandu endet) oder beim „Affentempel“ Swayambunath mit seinem buddhistischen Tempelkomplex im Westen der Stadt.





Selbstverständlich wurde auch im Rainbow Childrens Home Holi gefeiert. Goma hat mir schon jede Menge Fotos geschickt. Gerne wäre ich jetzt dort!


