Wir nehmen uns diesmal viel Zeit für die Rückreise und planen auch noch einen halben Tag in Catania ein, von wo aus wir am darauffolgenden Tag nach Hause fliegen.
Gut gemacht. Ich hatte keine Ahnung, was diese Stadt zu bieten hat, nun weiß ich: viel. Sie hat ein Flair, das mich stark an Palermo erinnert. Stattliche Häuser und Paläste säumen breite Straßen, kleine Gassen verlocken zum Bummeln. In einem Park entdecken wir nicht nur einen hübschen Pavillon und einen Drachenbaum sondern auch einen Planzenkalender aus Bux, bei dem nicht nur das Jahr durch eine Neuanpflanzung angepasst wird sondern auch der Monat, und der Gärtner offenbar TÄGLICH das Datum mit kleinen Buxzweigen neu steckt.



Auf unserem weiteren Bummel verabschieden wir uns vom Meer und vom Ätna – so viele Vulkane haben wir auf dieser Reise gesehen.



Wir entdecken eine Kirche, auf deren Kuppel man steigen darf und die einen hervorragenden Ausblick auf den benachbarten Dom bietet.

Zuguterletzt gibt es auch hier ein sehr schönes Amphitheater, dessen besondere Atmosphäre in der warmen Nachmittagssonne von StudentInnen der Kunstakademie zeichnend festgehalten wird.

Aber jetzt heißt es Abschied nehmen vom Mittelmeer, von den Inseln, von Italien. Diese zwei Wochen kamen mir diesmal sehr lang vor. Freundin Gisela spricht in solchen Fällen immer von „gedehnter Zeit“.
Unsere nächste Reise führt in die entgegengesetzte Richtung, an die Nordsee.
Vorher aber treffen wir uns auf dem „Uferlos“ in Freising.
