Spenden: was damit passiert

Wenn ich ins Rainbow Children Home nach Nepal fahre, geben mir meine Freundinnen und Freunde Geld mit, um das Projekt zu unterstützen. Letztes Jahr wurde ein Großteil der Spenden, die Andrea bei Familie und Kolleginnen gesammelt hatte, für die neue Küche im Kinderheim verwendet. Sowohl die hygienische Situation als auch die Atmosphäre bei den Mahlzeiten wurde dadurch enorm verbessert.

Dieses Jahr sind 1015 Euro zusammengekommen und unser Dank geht – in alphabetischer Reihenfolge – an Andrea and friends, Angie und Ralf, Bhong, Christine und Moppy, Diana, Magda and Rino, Margarete und Ralf sowie Maria. Hiermit werden verschiedene Dinge fürs Kinderheim angeschafft. Allen voran neue Betten, da gerade drei neue Räume eingerichtet werden.

Hierfür werden dann natürlich auch Matratzen und Zudecken benötigt. Doch auch für die anderen Schlafzimmer sollen neue Sommerdecken angeschafft werden.

Einige Zimmer müssen renoviert werden, brauchen neuen Bodenbelag und Schränke.

Vor etwa einem halben Jahr wurde ein Fernsehzimmer eingerichtet, in dem die Kinder sich an Samstagen oder frühabends bei schlechtem Wetter mal einen Film angucken dürfen. Ein Volontär aus China hat den Raum kürzlich mit einem wunderschönen Wandgemälde geschmückt. Jetzt wünscht sich Goma noch ein paar Matratzen oder Sitzgelegenheiten für die Kleinen.

Unser Geld ist mit all dem natürlich längst zur Neige gegangen. Und im Namen des Rainbow Children Home Pokhara sage ich hierfür ein herzliches „Danke!“ bzw. ein nepalisches „Dhanyabad!“

Gomas Liste ist damit aber natürlich noch lange nicht abgearbeitet, denn neben einer Kuh (die uns letztes Jahr ihre leckere Milch gegeben hat, lebt leider nicht mehr) sollen auch zwei Computer angeschafft werden (einer ist schon da), um den Kindern die auch hier in Nepal wichtigen PC- Kenntnisse zu vermitteln. Ein Sanitätsraum mit Liege und einer Grundausstattung an Arzneimitteln ist längst überfällig. Und ununterbrochen werden Essen und Trinken, Kleidung, Schulsachen und Schulgeld für die 32 Kinder benötigt. Die Regierung kontrolliert zwar die Kinderheime, unterstützt sie aber finanziell nicht.

Sollte sich nun also noch jemand angesprochen fühlen, Ihr wisst, wo Ihr mich findet.

Last but not least: Manchmal haue ich die Spenden auch auf den Kopf! Gern mal mit 24 Kindern im Fun Park, beim Eisessen, mit einer Ladung Mandarinen oder wie nächsten Samstag bei einem Besuch des „Spiegelhauses“. Ich werde natürlich berichten.

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