Steineichen, blaue Elstern und ein Pool

Ehe die große Hitze anbricht, sind wir schon unterwegs, um die berühmten römischen Bauten in Mérida anzuschauen – oder zumindest einen Teil davon: das Teatro Romano (in dem auch heute noch Theater gespielt wird. Im Juli geht das 65. Theaterfestival über die Bühne), das Amphitheater und eine Brücke mit 60 Bögen. Leider haben wir keine Stelle gefunden, von der aus man dieses Prachtexemplar in Gänze bewundern kann.

Dann sehen wir zu, dass wir, möglichst die Schattenseiten der Straßen suchend, zu unserem Bus kommen. Noch altes Wasser raus, frisches rein und los geht’s. Unsere Strecke heute ist kurz, knapp 70 Kilometer. Wir haben uns einen Campingplatz auf dem Land ausgesucht, um ein Gefühl auch für diese Ecke Spaniens zu bekommen, genannt Extremadura.

Alle unsere Erwartungen werden erfüllt. Die Landschaft ist wunderschön. Wir stehen unter alten Steineichen, die ein wenig Schatten spenden, schauen den Geiern beim segeln zu und bekommen Besuch von blauen Elstern, die wir hier zum allerersten Mal sehen.

Der Pool macht letztendlich mein Glück perfekt.

Am Abend machen wir noch einen kleinen Spaziergang. Angesichts der Weite der Landschaft und der Farben werden Erinnerungen an Namibia wach.

Am Ende des Weges taucht dann auch noch ein Wasserloch auf – aber ohne Oryx und Warzenschwein.

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