
Die portugiesische Grenze immer links von uns fahren wir nach Norden. Die Provinz Extremadura, in der wir die letzten Tage verbracht haben, verabschiedet sich mit einem großartigen Anblick von uns: Nach einem drei Kilometer langen Spaziergang erreichen wir einen Aussichtspunkt, von dem aus wir die Schleife bewundern, die der Rio Alagon hier um eine waldbestandene tränenförmige Insel zieht.

Während sich hier die Natur als Künstler betätigt hat, ist es im kleinen Ort Mogarraz der einheimische Maler Florencio Maíllo, der 388 Porträts von Dorfbewohnern angefertigt hat, die allesamt an den Fassaden der Häuser hängen.


Grundlage waren Fotografien des Bürgermeisters Alejandro Martín Criado aus dem Jahr 1967. Wegen der schlechten wirtschaftlichen Situation wollten viele Dorfbewohner auswandern und benötigten dafür Papiere, einen Ausweis oder Reisepass. Criado fertigte die hierfür erforderlichen Passbilder an.
Die Mischung aus Streetart, öffentlicher Galerie, kleinen Gässchen, Brunnen und alten Häusern, viele von ihnen aus Fachwerk, ist einzigartig.



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