Nach Belgien zum Wandern

Das Hohe Venn steht schon lange auf unserer Liste. Heute fahren wir hin, denn es ist nur noch 60 Kilometer von uns entfernt. Es ist eine 600 km² große, schildförmig gewölbte Hochfläche zwischen Deutschland und Belgien, die sich nordwestlich an die Eifel anschließt. 133 km² liegen in Deutschland, der Rest in Belgien. Große Flächen sind als Hochmoor ausgebildet, wovon sich auch der Name ableitet: Venn für Moor.

Aber erstmal eine kleine Brotzeit zur Stärkung, denn es ist schon halb drei, als wir am Wanderparkplatz ankommen. Und es liegen immerhin 13 km vor uns.

Durchs Naturschutzgebiet wurden Holzstege verlegt, auf denen wir trockenen Fußes wandern können. Unter uns gurgelt ein Bächlein, rechts liegt ein Tümpel, die Vögel zwitschern.

Es sind nur wenige andere Wanderer unterwegs. Wir genießen die außergewöhnliche Landschaft, die durch Moose, Heidekraut, Wollgras und Moorbirken geprägt ist.

Dreieinhalb Stunden brauchen wir für den Rundweg, den wir auf der Website vom Eifelyeti entdeckt hatten.

Gegen 19 Uhr erreichen wir unseren Stellplatz in Monschau und machen uns nach dem Abendessen nochmal auf, das kleine Eifelstädtchen zu erkunden.

Sein historischer Kern ist durch Gässchen, die von alten Fachwerkhäusern mit Schieferdächern gesäumt werden, den Marktplatz und der rasch dahin fließenden Rur geprägt.

Es sind kaum Touristen hier, die meisten Lokale haben geschlossen und nachdem wir auf dem Markt unser Bier ausgetrunken haben, wird auch hier dicht gemacht.

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