Wahrscheinlich haben wir noch nie an einem derart außergewöhnlichen Ort „Strammen Max“ gegessen. Während in der Pfanne die Spiegeleier brutzeln, schwimmen draußen die Eisberge vorbei.

Wir sind an einem der schönsten Naturwunder Islands, dem Jökulsárlón. Der Gletscher kalbt, sprich kleine und große Eisblöcke brechen von ihm ab und plumpsen in den See. Dort treiben sie herum, bis sie schmelzen. Malerisch liegen sie ganz in der Nähe vom Parkplatz herum und locken die Menschen zu Hauf an. Dieses Jahr, noch im Zeichen der Pandemie, hält sich die Zahl der Zuschauenden allerdings in Grenzen.


Noch beeindruckender ist es, wenn man mit dem Boot hinausfährt. Wir kaufen uns Tickets für ein altes Amphibienfahrzeug, das von der amerikanischen Marine gebaut wurde, wie uns an Bord erzählt wird.


Wir sind hin und weg von den vielfältigen Formen und Farben der Eisberge. Noch nie zuvor habe ich dieses Naturschauspiel aus nächster Nähe beobachten dürfen. Und dann dieses Wetter dazu: Sonne, blauer Himmel, Windstille. Genuss pur.




Später am Nachmittag wechseln wir hinüber auf die andere Straßenseite und fotografieren am Diamantenstrand weiter. Kleine Eisbrocken werden aus der Lagune ins Meer getrieben und teilweise zurück an den – hier schwarzen – Strand getrieben. Dort funkeln sie in der Sonne wie Diamanten.



Ein Tag zwischen Gletscher und Eisbergen – magisches Island.

Pingback: Skaftafell | Unterwegs