
Jetzt ist auch in Norwegen Sommer. Am bisher heißesten Tag unserer Reise, bei sage und schreibe 27 Grad, machen wir uns auf den Weg zu den sieben Schwestern. Jede von ihnen hält in luftigen 1000 Metern Hof.
Übernachtet haben wir mit vielen anderen Wanderern auf einem Wanderparkplatz zu Füßen der dritten Schwester. Schon den Vorabend haben wir sehr genossen. Es war das erste Mal, dass wir draußen Abendessen konnten.

Als wir am nächsten Morgen wach werden, hat es im Bus an die 30 Grad. Wir stehen in der prallen Sonne. Das Frühstück nehmen wir natürlich auch draußen ein, dann rein in die Wanderstiefel und los. Unser Ziel ist nicht der Gipfel sondern der Kamm, der die eine mit der anderen Schwester verbindet und von dem wir bestimmt eine tolle Aussicht haben.
Aber die Ladies machen es uns nicht leicht. Nach etwa einer Stunde sind wir in den Felsen, die sich in langen, schrägen Platten hochziehen. Es ist steil, heiß und knifflig zu gehen, so dass wir beschließen, den Schwestern von halber Höhe aus zuzuwinken und uns auf den Rückweg machen.


Am Tag zuvor waren wir auch beim Wandern. Da haben wir unser Ziel erreicht: ein Loch im Berg.

So ein schönes Bild, wie ich es aus unserem Reiseführer abfotografiert habe, konnte ich leider in echt nicht machen. Das geht nur vom Schiff aus oder mit der Drohne. Die hat mein Liebster zwar an Bord, aber er hat einfach nicht dran gedacht.
Wir haben bei unserer Kraxelei zum Loch hoch aber auch schöne Fotos gemacht.



Zwischen den beiden Wanderungen lagen ein paar wunderbare Fährfahrten. Ich finde es immer noch frappierend, wie sich hier Straßen und Fähren abwechseln. Einfach so, zack. „Bitte nehmen Sie die Fähre in 800 Metern“, sagt das Navi und schon stehen wir in der Schlange, die erstaunlicherweise oftmals gar nicht so lang ist. Meistens müssen wir auch gar nicht lange warten, bis das Schiff ablegt. Immer gibt es von Bord aus fantastische Blicke auf die Fjorde und die Berge.



Die haben wir auch auf dem nächsten Übernachtungsplatz. Wir stehen direkt am Sjonfoss. Morgen überqueren wir per Schiff den Polarzirkel.


