
Der Höhepunkt des Tages ist ohne Zweifel unser Übernachtungsplatz in luftiger Höhe von (nur) 440 m. Wir sind also in etwa so hoch wie zuhause, aber es fühlt sich an, als seien wir auf irgendeinem Plateau in den Alpen.
Der Wind pfeift, wir haben einen Rundumblick vom feinsten, das Thermometer ist von 20 Grad in der Ebene auf 14 gefallen.
Die Erhebung heißt Kaunispää und liegt etwa 30 Kilometer südlich von Ivalo. Im Winter tummeln sich hier die Skifahrer, im Sommer die Mountainbiker. Jetzt im Herbst gibt es ein paar Touristen, die wie wir die Aussicht genießen.

Vergangene Nacht haben wir zwar neben der Straße aber trotzdem ganz idyllisch übernachtet. Irgendwo im Nirgendwo. „Nördlicher kommen wir auf dieser Reise nicht mehr“, stellt Achim fest und lässt nochmal die Drohne steigen.

Dann fahren wir zurück nach Inari, nochmal am See entlang in östlicher Richtung und folgen der Straße Richtung Süden. Aber nicht weit. Bald kommt der kleine Ort Ivalo und wir entdecken gleich hinterm Ortseingang einen breiten Sandstrand am gleichnamigen Fluss. Guter Platz für einen kleinen Spaziergang und unsere Mittagspause.

Wir halten noch ein paar Mal an, um die Herbstfarben einzufangen.

Und schwingen uns dann auf gut ausgebauter Straße in luftige Höhe zu unserem sehr besonderen Übernachtungsplatz.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass mit den Wolken dasselbe passiert wie gestern Nacht und sie sich auflösen. Dann könnten wir hier oben einen super Blick auf die Polarlichter haben.
Der Sonnenuntergang ist schon mal vielversprechend.

