
Rund 200 Kilometer durch die Berge, immer weiter nach Süden. Ziel für heute ist der größte italienische Nationalpark Monte Pollino.
Mal sehen, was wir unterwegs sehen.
Zuerst mal viele Schafe.

Dann viele Bäume.

Viele Ausblicke.


Eine blaue Bank.


Und schließlich ein Spot zum Mittagessen in einem Olivenhain am Lago di Monte Cotugno mit dem Rest der Linsensuppe von gestern Abend.

Neben unserer Idylle liegt eine Schule. In der Mittagspause kommen die Schüler samt Lehrer an uns vorbei, Ghettoblaster unterm Arm, Mucke voll aufgedreht, zum Fototermin auf der blauen Bank. Sie winken uns freundlich zu. „Wir machen nur eine kleine Pause“, sage ich entschuldigend zum Lehrer (mir ist nicht ganz klar, ob es okay ist, dass wir mit zwei Campern hier zwischen den Olivenbäumen stehen). Doch er lächelt uns freundlich zu – und entschuldigt sich, dass sie uns bei unserer Rast stören.

Irgendwann raffen wir uns auf und fahren weiter. Wir haben uns eine Berghütte auf 1600 Meter ausgesucht und brauchen für die rund 50 Kilometer über kleine und kleinste Straßen etwa zwei Stunden dafür.

Wir sind begeistert! Außer uns ist noch ein anderer Camper aus Witten hier, ansonsten ist hier keiner. Um uns herum Wiesen, eine noch nicht geöffnete Hütte, ein Brunnen mit gutem Trinkwasser und die Berge.

Ach ja, und kein Internet. Ich bin gespannt, wann dieser Blogbeitrag online geht.
Wir gehen noch ein bisschen Anmachholz sammeln und nützen die Gelegenheit zu einem weiteren Highfire mit Raclette.

