Trubel in Taormina

Was mag hier erst zur Hauptsaison los sein? Schon jetzt drängen sich die Touristen durch die Gassen, bieten Boutiquen, Andenkenläden, Imbissstände ihre Töpferwaren, Schmuckstücke, Kleidungsstücke, Foccacia, Arancini und Canoli an. Ein Gewirr von Stimmen liegt in der Luft.

Zugegeben, die Stadt, die sich von der Spitze des Monte Tauro bis hinunter ans Meer erstreckt („ein Balkon rund 200 Meter über der Küste“, schreibt unser Reiseführer) hat viel Charme. Ich erinnere mich, das wir unseren Aufenthalt hier auf unserer letzten Reise sehr genossen haben. Heute aber ist uns der Trubel zu viel.

Wir schlendern über die Flaniermeile, den Corso Umberto I, gucken links und rechts in die Gassen, landen auf der Piazza IX. Aprile mit ihren beeindruckenden Bauten und dem schönen Bodenbelag. Das berühmte Amphitheater haben wir schon ein andermal besichtigt. Das sparen wir uns heute.

Natürlich decken wir uns auch noch mit ortsüblichen Leckereien ein, hocken im Café und schauen den Leuten zu. Aber dann haben wir auch schon genug und machen uns auf den Rückweg zu unseren Autos.

Kurz danach sind Tisch und Stühle aufgestellt und wir genießen die Ruhe am Meer bei San Marco. Einen Campari und eine Partie Tavla später raffen wir uns noch zu einem kleinen Strandspaziergang auf.

Es weht eine ordentliche Brise und es ist dementsprechend frisch. Ob wir morgen Früh schwimmen gehen?

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