In der Nacht hat es noch kräftig geregnet, doch als ich gegen acht wach werde, scheint die Sonne.

Wir beginnen unsere Wanderung am hauseigenenen Aussichtspunkt, den wir gestern bei kaltem Wind und Wolken erlebt haben. Tief unter uns liegt die Schlucht, die der Rio Sil im Verlaufe der Jahrmillionen durch die Berge gegraben hat.
Wir laufen etwa zwei Kilometer durch den Wald, Eichen, Esskastanien, mannshohe Farne, Moose und überall die violetten Tupfen des türkisfarbenen Fingerhuts.


Wir zahlen einen Euro Eintritt, um das ehemalige Kloster Santa Christina besichtigen zu dürfen. Gebaut wurde es von Benediktiner-Mönchen Ende des 12. Jahrhunderts, die bei der Entwicklung des hiesigen Wein- und Maronianbaus eine große Rolle spielten. Einige hundert Jahre wurde hier wohl gebetet und gearbeitet, bis die Kirche das Ensemble an einen Bauern verkaufte, der hier einige Jahre Landwirtschaft betrieb.



Irgendwann erwarb der Staat das Areal, die überaus gelungenen vorsichtigen Restaurierungsarbeiten wurden erst im vergangenen Jahr abgeschlossen.
Als wir zwei Kilometer später das kleine Dorf Portela erreichen, fängt es an zu regnen. Wir überlegen kurz, ob wir das Rund-um-die-Uhr-Angebot des ortsansässigen Taxifahrers annehmen sollen, stellen uns dann aber einfach mal unter.


Als wir die „Balcones de Madrid“ erreichen, scheint schon wieder die Sonne (übrigens bei frischen 13 Grad), so dass wir die wunderbare Aussicht entspannt genießen und uns die mitgebrachte Pastete, die wir vorgestern in einer Dorfmetzgerei gekauft haben, zum Mittagspicknick schmecken lassen können.



Nach insgesamt 14 Kilometern und zwei Café con Leche im nächsten Dorf genießen wir die Sonne am Campingplatz, lesen, spielen, kochen und bloggen.





























Davon stand ja gar nichts im Reiseführer. Ein großer Besucherparkplatz lädt zu einem Stop ein. Hm. Das große Tor ist geschlossen.
Und tschüß. Kurzfassung : 1968 erschien einigen Mädchen die heiligste Jungfrau von Karmel und später noch anderen Personen. Und deswegen hat die palmarianische Kirche an diesen Ort dieses Kloster gebaut . Jedem seinen Glauben, war…













Wenn dann endlich Apéritifzeit ist, gibt es Apéritif. Zur Zeit trinke ich am liebsten eisgekühlten spanischen Sekt mit kleinen Melonenstückchen drin. Sozusagen eine Sangria Royale.
