
Unser erster Stopp heute ist auch ein Zufallsfund aus dem Internet: Kummakivi. Auf Deutsch: Seltsamer Stein. Der riesige Felsblock liegt mit einer sehr kleinen Grundfläche auf einem halbrunden Stein.

Forscher gehen davon aus, dass der Felsen vor 11000 bis 12000 Jahren durch bewegte Eismassen an seine jetzige Stelle gelangte. Das Gewicht des Steins schätzen sie auf 500 Tonnen.
Von hier aus kann man eine kleine Rundwanderung durch den Wald machen. Gummistiefel schaden dabei nicht.

Der Tag heute ist grau und es regnet viel. Und doch ist es nicht richtig grau, denn die Ruska sorgt für Farbe. Wie riesige Laternen erhellen die gelben Birken den Weg.

Ihre weißen Stämme, das grüne Moos, die weißen Flechten und ab und zu ein roter Pilz sind weitere Farbtupfer.


An manchen Stellen wirken sogar die Stämme der Kiefern rötlich.

Vor uns schwingt sich jetzt die elegante Saimaa-Brücke über eine der zig Verästelungen des größten Sees des Landes. In Puumala parken wir im Hafen direkt unter der Brücke. Im Sommer muss hier einiges los sein. Es gibt dreimal so viele Sommerhäuser wie ganzjährig bewohnte Häuser. Hinzu kommen noch die Tagestouristen. Heute sind wir wieder allein hier. Alle Lokale und Büdchen sind geschlossen, aber wir können auf dem Premiumparkplatz in der ersten Reihe stehen.

Ein gläserner Lift bringt uns 24 Meter hoch aufs Brückenniveau, von wo wir die Szenerie von oben betrachten können.

Es sind nur wenige Schritte bis zum kleinen Yachthafen. Auch hier ist nichts los, aber es gibt einen Wasserhahn, mit dem wir unseren Wassertank auffüllen können.

Eine halbe Stunde später finden wir einen abermals idyllischen Übernachtungsplatz, diesmal am Ufer des Saimaa.


Heute Abend und auch morgen werden wir Ausschau nach dieser Dame halten:

Die Chancen stehen zwar nicht gut, denn es gibt nur noch etwa 400 Exemplare von der Saimaa-Ringelrobbe. Aber ich habe doch neulich Amethyst, den Glücksstein, gefunden.





































































































