​Kurta, Sari und Hippies

Was trägt frau zurzeit in Nepal? Sehr beliebt ist die Kurta, eine Art Tunika, die bis zur Mitte des Schienbeins reicht, eng anliegt und an den Seiten bis hoch zum Po geschlitzt ist. Deshalb werden darunter meist farblich passende Leggings oder aber eine weite Hose ähnlich einer Pumphose getragen. Es gibt die Kurta jetzt im Winter aus festen wärmenden Baumwollstoffen oder in der Sommeredition aus leichtem Kunststoffgewebe.

Bei feierlichen Anlässen, auch bei besonderen geschäftlichen Meetings, wickelt sich die nepalische Frau gerne in einen Sari, eine Kunst für sich. Auf dem Foto unten sieht man das Oberteil von Gomas sehr elegantem Sari bei einer Geburtstagsfeier im Kinderheim.

Das untere Foto zeigt eine Gruppe von Frauen in Saris unterwegs zu einer religiösen Zeremonie.

Bei den Frauen, die es weniger traditionell mögen,  sind – wie bei den Männern im Übrigen auch – Outdoor-Outfits angesagt. Um es schön warm zu haben, wird die Trekkingjacke aber auch gerne mal über der Kurta getragen.

Was hier das Straßenbild im touristischen Teil der Stadt ansonsten prägt, sind die Neohippies. Sie sehen aus wie ihre Väter und Mütter in den 60er und 70er Jahren – nur die Haare sind meist kürzer.

Was mich am meisten in Sachen Kleidung hier fasziniert, ist die Begeisterung für Kopfbedeckungen. Egal ob Mütze, Schal oder Kopftuch, irgendwas braucht der Mensch hier auf dem Kopf. Nicht aus modischen Gründen sondern wegen der Kälte. ABER: warme Füße braucht hier kein Mensch. Die meisten rennen barfuß rum. Wenn der Kopf schön warm ist, reicht das.

2 Gedanken zu „​Kurta, Sari und Hippies

    1. Avatar von doeziblogdoeziblog Autor

      Mittlerweile ist es hier nicht mehr so kalt.Nachts so um die zehn, tagsüber mehr als 20 Grad. Trage auch keine Socken mehr. Man soll sich ja an die Gepflogenheiten des Gastlandes anpassen😀.

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