… und wir haben im Verlauf der letzten Wochen dazu beigetragen, zumindest das Rainbow Children Home noch farbiger zu machen.
Ein normaler Schultag sieht für uns Volontäre so aus: zwischen acht und neun kommen wir ins Heim, trinken erstmal einen Tee und plaudern dabei ein wenig mit jedem, der gerade das Bedürfnis dazu hat. Dann frühstücken wir mit den Kindern, das heißt, wir essen Dal Bhat, Reis mit Linsen und anderem Gemüse. Die Kleinen begleiten wir in die gegenüberliegende Schule, dann wird gefegt: die beiden Klassenräume, die Flure und der Speisesaal. Und schließlich wird gemalert. Mein Sohn fragte mich neulich schon, ob denn überhaupt noch eine Wand frei sei.
Ehrlich, wir sind auch ein bisschen stolz darauf.
Auch unsere funkelnagelneue Küche, die demnächst bezugsfertig ist, bekommt einen farbigen Anstrich. Das hat aber ein Profi gemacht.

Doch nicht nur bei uns ist Farbe gefragt.
Auch die anderen Häuser sind vielfach bunt angestrichen.
Im Tempel sind die Altäre mit vielen Farben geschmückt.
Ebenso die Auslagen in den Geschäften.

Dieses Mandala ist unsere letzte Malarbeit. Wir werden es morgen beenden. Am Freitag reist Caro ab. Und auch meine Tage in Pokhara sind gezählt.











Die Götter sehen ja immer ein bißchen wie „zugekleckert“ aus 😉
… wie kommt das?
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Die Gläubigen geben den Göttern Tikka, also das rote Segenszeichen. Dies ist ein Puder, der es bekleckert aussehen lässt. Auch andere Farben kommen infrage.
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