Ein Wintertraum

Die Sonne tupft in der Früh die ersten Berggipfel in zartes Orange. Es hat aufgehört zu schneien und es verspricht, ein herrlicher Wintertag zu werden.

Achim hatte schon zuhause mögliche Routen ausgeguckt. Wir entscheiden uns wegen des großartigen Wetters für einen Höhenweg, der auf rund 1600 Meter verläuft. Mit Bus und Sessellift geht es nach oben – in einen Wintertraum.

Der Tourismusverband sorgt auch für die Winterwanderer nicht nur für die Skifahrer und hat einen knapp vier Kilometer langen Weg gewalzt. Und wir haben die Freude der Erstbegehung an diesem Vormittag. Aber auch im Verlauf der kommenden Stunden treffen wir nicht viele Menschen. Wir sind allein unter tiefblauen Himmel, inmitten von Massen blütenweißen Schnees, umgeben von eindrucksvollem Bergpanorama.

Am Ende des gespurten Weges gibt es Brotzeit, dann gehen wir auf gleicher Strecke zurück. Überall stehen Schilder, die wegen Lawinengefahr davor warnen, querfeldein zu laufen, was ja theoretisch mit den Schneeschuhen durchaus möglich ist.

Da es so schön ist, stört es uns gar nicht, hin und zurück denselben Weg nehmen zu müssen.

Wir schweben wieder ins Tal, der Bus kommt sogleich und 20 Minuten später sitzen wir auf der Südterrasse des Burgcafés in Grän in der prallen Sonne und sorgen für einen ausgeglichenen Kalorienhaushalt.

2 Gedanken zu „Ein Wintertraum

Hinterlasse einen Kommentar