Von See zu See

Ich bin eine Wiederholungstäterin. Gern fahre ich (mindestens zweimal hintereinander) ins selbe Land, gehe hier in dieselben Restaurants wie letztes Jahr oder mache die gleichen Ausflüge. Heute war es wieder so weit: an unserem freien Tag sollte es wieder einmal eine Fahrt zum Begnassee sein.

Der Bus, mit dem wir nach einem gemütlichen Frühstück am See in Pokhara losfahren, beschreibt treffend das Motto unseres Ausflugs: vom Fewasee zum Begnassee.

Heute ist das Wetter allerdings um einiges schöner als vergangenes Jahr. Zwar haben wir wieder keinen Blick auf den Himalaya, aber zumindest scheint die Sonne, es ist warm und die Hügel um den See herum sind in ein warmes Licht getaucht.

Vergangenes Jahr war alles Grau in Grau und außer mir kaum ein Mensch unterwegs.

Das schöne Wetter verlockt uns zu einer Bootsfahrt. Wir mieten ein Boot und lassen uns eine Stunde lang über den See rudern.

Im Gegensatz zum Fewasee in Pokhara ist es hier am Begnassee sehr beschaulich. Es gibt nur eine kleine Geschäftsstraße ohne viele Souvenirläden, ein paar Kaffeebuden und einige wenige Restaurants. Wir landen im selben wie letztes Jahr und, ja, ich gestehe: ich esse sogar das gleiche. Ist aber kein Wunder, hier ist Fisch einfach fangfrisch und sehr empfehlenswert. Auch den liebenswerten Text „Fress Fish 24 hours“ entdecke ich wieder auf der Speisekarte.

Für musikalische Umrahmung sorgt ein freischaffender Musiker, der uns ein Lied über den Begnassee mit klarer Stimme vorträgt und auf seiner Sarengi, einer Art Geige, die er selbst gebaut hat, vorträgt. Sehr anrührend. Und: es war nicht derselbe wie vergangenes Jahr.

Ein Gedanke zu „Von See zu See

  1. Avatar von Rosi StrasserRosi Strasser

    Das sieht so schön aus, ich glaube das kann man sich durchaus öfter als einmal ansehen:)
    Liebe Grüße aus dem windigen Bayern und noch eine abenteuerliche Zeit mit vielen schönen Erlebnissen und tollen Berichten:)
    Rosi

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