An der Nordküste

Unser erster Abstecher am Vormittag führt uns zum nördlichsten Punkt Spaniens, der Punta da Estaca de Bares. Hier wird kein großes Aufhebens darum gemacht. Es gibt einen Parkplatz, einen Leuchtturm und einen schönen Stein, in den die Koordinaten geritzt wurden. Man erreicht ihn aber nur nach einer kleinen Kletterpartie, viele werden ihn also gar nicht sehen, ich auch nicht. Aber Achim war dort und hat ihn fotografiert.

Einen schönen Blick zurück auf unseren Übernachtungsplatz ein Kap weiter westlich hat man von hier.Ab jetzt ist die Schnauze unseres Busses Richtung Osten gewendet, also Richtung Heimat. Aber erstmal tingeln wir noch gemütlich an der Nordküste entlang. Es ist heute recht mild, aber grau und regnerisch, so dass wir einfach nur fahren.

Einen späten Mittagsimbiss nehmen wir in einer Fernfahrerkneipe ein. Es gibt riesige Bocadillos, also belegte Baguettes. Meins quillt über von köstlichen Calamares. Da ich den ersten Teil der heutigen Strecke gefahren bin, ist jetzt Achim dran, und ich darf eine Caña dazu trinken.

Den Abend verbringen wir in Cudillero, einem recht malerischen Fischerdorf an der asturischen Küste. Die Häuser sind in verschiedenen Farben gestrichen und ziehen sich bis zum Hafen hinunter. Viele haben ihre guten Zeiten schon hinter sich. Etliches verfällt, anderes wird zum Verkauf angeboten.

Eine Spezialität Asturiens ist der Cidre und die Kunst, ihn zu trinken. Dafür gibt es die Sidrerias, in denen der Apfelwein flaschenweise (2,80 Euro!) verkauft wird. Eingeschenkt wird er wie marrokanischer Minztee, die Flasche hoch über dem Kopf, das Glas ganz unten, damit es schön sprudelt.

Ein Gedanke zu „An der Nordküste

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