Überm Rhein

Gut, dass dies hier eine Einbahnstraße ist. Wäre es keine und jemand käme mir entgegen, würde ich stehen bleiben und mich nicht mehr vom Fleck rühren. Denn die Alternativen, den Bus gegen eine Felsmauer zu setzen oder mit ihm die Weinterrassen hinabzupurzeln und im Rhein zu landen, sind nicht wirklich erstrebenswert.

So aber schaffe ich die fünf Kilometer vom Rhein nach oben in die Weinberge zum Naturcamping „Suleika“ (Nein, ich habe nicht gefragt, woher der Namen kommt.) zwar etwas angespannt aber sonst ohne Probleme. Die erhofften Stellplätze mit Rheinblick sind leider alle besetzt, aber wir teilen uns eine große Terrasse mit nur einem anderen Camper, um uns herum alles grün und vielfältige Vogelstimmen.

Wir sind jetzt auf der anderen Rheinseite im Rheingau Nähe Rüdesheim. Kürzlich haben wir im Hessischen Rundfunk einen Beitrag über diese Gegend gesehen. So entstand der Wunsch, auf unserer Tour auch hierher zu kommen und ein wenig zu wandern. Achim sitzt schon an der Planung für unsere morgige Tour.

In der Früh erreichten wir mit dem Haus des Weines in Bockenheim das nördliche Ende der Pfälzer Weinstraße.

Wir statten noch dem kleinen Alzey mit seinen hübschen Brunnen einen kurzen Besuch ab und schippern dann mit der Fähre über den Rhein.

Weil wir vom Wohnauto aus, wie gesagt, keinen Rheinblick haben, machen wir gegen Abend noch einen kleinen Spaziergang, der uns nicht nur durch die wunderbare Aussicht sondern auch durch viele Kirschbäume mit zuckrigen Weichseln versüßt wird.

3 Gedanken zu „Überm Rhein

  1. Avatar von Dorothee Fenner-LeebDorothee Fenner-Leeb

    Was für ein Sträßchen, wusste nicht, da möchte man wirklich niemandem begegnen! Aber bei Rüdesheim ist es superschön, da hatten wir mal ein schönes Geschwistertreffen. Denke sehr gern daran. Tolle Fotos! Liebe Grüße viel Spaß und guten Appetit (ich dachte Weichseln sind Sauerkisrschen?) Doro

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