In der Vulkaneifel

Heute lassen wir es langsam angehen. Nach einem ausgedehnten Frühstück legen wir ganze 60 Kilometer bis zum nächsten Campingplatz zurück. Wir fahren von der Mosel in die Eifel und stellen unser Wohnauto am Schalkenmehrener Maar, also an einem Vulkansee, auf.

Heute ist ja Sonntag, da gehört doch eine ordentliche Kaffeetafel dazu. Und zu unserem Campingplatz gehört ein Café mit interessanten Angeboten. Da gibt es beispielsweise die hiesige Spezialität Döppekooche, eine Art Kartoffelgratin.

Und die Eifelsteigtorte!

Achim, unser kleiner Nimmersatt, gibt sich dann noch die Vulkantorte.

Wir können alles im Café kaufen und vorm Bus mit Blick aufs Wasser genießen.

Dann ist aber Schluss mit dem Müßiggang, die Kalorien müssen auch wieder verbrannt werden, und wir machen uns auf zum Maare-Mosel-Radweg, 40 Kilometer hin, 40 zurück.

Er führt über eine stillgelegte Bahntrasse und auf dem ersten Teil der Strecke sieht man noch alte Bahnhöfe, Schranken und Signalanlagen.

Hier erhält der Lokführer Anweisungen fürs Schneeschippen: Schneepflugtafel. Pflugschar senken! Das habe ich auch noch nie gesehen.

Spannend ist einige Kilometer weiter auch ein riesiger „Schneeball“ aus Lava, der erst vor ein paar Jahren bei Bauarbeiten entdeckt wurde.

Wir passieren ein weiteres Maar, ein paar Spaziergänger und junge Blesshühner genießen die Stille des Ortes.

Schöne Aussichten auf ferne Weiten, Waldwege und Fahrten durch kleine Orte wechseln sich ab.

Spannend wird es gegen Ende der Strecke nochmal, als der Radweg durch einen 500 Meter langen Tunnel führt. Zum Glück gibt es eine gedämpfte Beleuchtung. Von den draußen auf einem Schild angekündigten Fledermäusen ist leider nichts zu sehen oder zu spüren.

Die letzten Kilometer zur Mosel RUNTER schenken wir uns. Wir wollen schließlich nicht zu viele Kalorien verbrennen. Außerdem fängt es an zu nieseln und ein gemütlicher Abend im Bus lockt.

3 Gedanken zu „In der Vulkaneifel

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  2. Avatar von Deutschmann BrigitteDeutschmann Brigitte

    Ihr seid nun an der Mosel, vorher die schönen Landschaften am Rhein. So toll wie ihr jetzt die deutschen Lande bereist, mit Wohnwagen und Rädern, seid Ihr ein Vorbild für die Zukunft…. So direkt die schönsten Teile bereisen und innehalten. Da sieht man, wenn man sich gut bewegt, kann man noch eine Weile jung bleiben…. Mit herzlichen Grüßen, Brigitte

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