
Medinaceli thront in tausend Metern Höhe auf einem Hügel gekrönt von einem Triumphbogen und einer Burg. Der alte Kern des Dorfes stammt aus dem Mittelalter, alles ist schön renoviert und dem Ensemble anegepasst. Zu unserem Glück bietet die Gemeinde einen großen Wohnmobilstellplatz mit schöner Aussicht an.



Nach unserem Familientreffen bei Cordoba sind wir gegen Mittag gestartet, mehr oder weniger in einem Schwupp 500 Kilometer nach Nordosten gefahren und hier gelandet. In der Früh machen wir einen Spaziergang durchs Dorf, dann geht es 170 Kilometer weiter in östliche Richtung.

Auf unserem Zettel stehen die Bardenas Reales, eine Halbwüste 80 Kilometer südlich von Pamplona in der Provinz Navarra. Hier hat die Natur etwas sehr Besonderes entstehen lassen. Auf einer Fläche von 400 Quadratkilometern reihen sich außergewöhnliche Bergformationen aneinander, die teils an den Grand Canyon, teils an Kappadokien denken lassen. Auf einer 40 Kilometer langen Staubpiste gondeln wir hier ein paar Stunden rum, entdecken Geier, gehen spazieren und machen eine Menge Fotos.




Auch hier gibt es einen schönen Stellplatz für uns. Vor uns Höhlenwohnungen, die vor langer Zeit aus dem weichen Sandstein herausgearbeitet wurden und noch bis in die 60er Jahre bewohnt waren. Natürlich klettern wir hinein. Sieht sehr wohnlich aus. Bis zu unserem Zuhause sind es noch 1700 Kilometer – oder 50 Meter.



