Wo steckt er denn nun, der berühmte Smaragdbuddha? Wir sind im Wat Phra Kaeo auf dem Gelände des Königspalastes und einer der zahlreichen großen und kleinen Tempel soll die berühmte grüne Figur beherbergen. Ich wende mich an einen der Wärter, der mir nicht nur die richtige Richtung zeigt und mir großväterlich auf die Schulter klopft sondern gleich noch erklärt, wie es geht: „Just put your shoes off and go in!“

Fotografieren darf man den Smaragdbuddha, der eigentlich aus Jade und relativ klein ist, nur von außen. Aber alle defilieren an ihm vorbei. Wir Touristen neugierig und letztlich vielleicht ein bisschen enttäuscht, wie wenn man zum ersten Mal die Meerjungfrau in Kopenhagen oder die Mona Lisa im Louvre sieht. Die Einheimischen in eher kontemplativer Stimmung, betend, Opfergaben darbietend.

Der gesamte Tempelkomplex ist wieder überwältigend. Ein Prunk ohnegleichen.

Schade, dass man das Bimmeln der Glöckchen, das die ganze Szenerie begleitet, nicht zeigen kann.

Das komplette Gegenteil sehen wir vom Chao Phraya, Bangkoks großem Fluss, aus. Die Stadt kann nicht nur Tempel sondern auch Wolkenkratzer.

Weil uns das Bootfahren gestern so viel Spaß gemacht hat, kaufen wir uns heute eine Fahrkarte (für 50 Cent pro Person) bis zur Endstation in der benachbarten Stadt Nonthaburi. Wir bummeln durch den Markt, gehen Kaffee trinken und fahren wieder zurück. Zwei Mal eine Dreiviertelstunde auf dem Wasser. Herrlich!



Schließlich kommen wir zum Höhepunkt des heutigen Tages, zumindest was die Lage des Events angeht: 314 Meter hoch ist der King Power Mahanakhon, ein 78-stöckiger verspiegelter Wolkenkratzer mit Hotelzimmern, Geschäften und einer Aussichtsplattform.

Der Aufzug bringt uns (und Hunderte von anderen Leuten) in 50 Sekunden in die 74. Etage. Auch wenn es heute keinen beeindruckenden Sonnenuntergang gibt, ist der Ausblick spektakulär und wir bleiben, bis es dunkel ist und die Lichter der Stadt angehen.



Für diesen Bangkok-Aufenthalt steht jetzt nur noch eins auf unserer Liste: der Besuch eines Nachtmarkts. Mit Metro und Bus machen wir uns auf nach Chinatown.

Und probieren nacheinander gelbe und rote Kartoffelbällchen (nicht lecker, nur fett), Sukothai Nudelsuppe (mit Ei und Fleisch, sehr gut), Fleischspieße mit Rind (blöd, dass Achim die Peperoni nicht gesehen hat) und Bananenpfannkuchen (mit Nutella, klar).

Morgen verlassen wir die Stadt, in der wir uns sehr wohl gefühlt haben. Wir haben in den drei Tagen nur einen Bruchteil kennengelernt, der uns aber sehr gut gefallen hat. In drei Wochen etwa sind wir wieder da.

Immer wieder ein Erlebnis die Köstlichkeiten der Garküchen zu probieren. Ich schmecke fast die Gewürze der Thai Küche….
aber 🔥 ist es meistens, Achtung Achim
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Er trainiert eifrig 🤣
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