Wer vier Tage auf diesem Inselchen verweilt, und nicht ausschließlich am Strand liegen will, muss sich die Sehenswürdigkeiten gut einteilen.

Der Goldene Buddha etwa ist zwar von unserer Unterkunft aus zu sehen, den Besuch haben wir uns aber für heute aufgehoben. Schon vor dem Frühstück statten wir ihm einen Besuch ab. Dazu müssen wir mal wieder kräftig hügelan fahren und dann viele Stufen hoch laufen.

Oben angekommen hat man eine prächtige Aussicht aufs Meer und den Pagodengekrönten Leuchtturm von Koh Sichang.

Aus der Nähe sieht man, dass der Buddha nicht aus Gold sondern Gelb angemalt ist. Er ist umgeben von zahlreichen großen und kleinen weiteren Figuren und Altaren.


Ein Mönch lebt hier oben und zeigt uns gleich mal die Spendenbox. Nachdem wir unseren Obolus abgedrückt haben, gibt es Räucherstäbchen, Kerzen, eine äußerst feuchte Segnung und ein heiliges weißes Bändchen. Außerdem zeigt er uns den sehr steilen Weg hinunter in eine Höhle. Achim traut sich.

Nach dem Frühstück fahren wir über eine schmale Straße, die sich oberhalb des Wassers an der Küste entlang windet, um die Nordspitze der Insel herum. Das Meer schimmert türkisblau. Wir lassen den Roller stehen und klettern einen Pfad hinunter. Unten sind zwei Freundinnen, die schnell ihr Schminkzeug wegstecken, als wir unverhofft auftauchen. Sie machen Selfies, nehmen aber trotzdem mein Angebot, sie zu fotografieren, dankend an. Natürlich revanchieren sie sich.

Heute fahren wir etwas früher an den Strand, weil wir auch früher nach Hause kommen wollen, um uns vor unserem Abendevent zu duschen und auszuruhen.

An unserem letzten Inselabend, morgen geht es zurück nach Bangkok, wollen wir uns zum Sonnenuntergang ein schönes Plätzchen suchen. Wer weiß, wann wir nochmal einen Sonnenuntergang am südchinesischen Meer erleben.


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