Puh, dicke Luft hier. Aber der Smog ist zum Glück nicht mehr ganz so schlimm wie letzte Woche. Da wurden deshalb die Schulen geschlossen und die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos angeboten.
Wir sind seit 15 Uhr wieder in der Landeshauptstadt, die wir vor knapp vier Wochen für unsere Rundreise verlassen haben. Die Fahrt von Koh Sichang mit Boot und Bus hierher war problemlos. Nur die Fahrt vom Busbahnhof in Bangkok zu unserem Hotel dauert ewig wegen des vielen Verkehrs.
Das gibt mir Gelegenheit, die Fahrkartenverkäuferin bei der Arbeit zu beobachten. Sie verkauft nicht nur Fahrkarten. Sie dirigiert die Leute zu den freien Sitzen, zeigt, wo sie ihr Gepäck hinstellen sollen, stupst schon mal jemand an, der die Beine zu weit in den Gang stellt, weiß von jedem ihrer Passagiere, wo er oder sie aussteigen will und sagt ihnen persönlich Bescheid, wenn es so weit ist. Eins ist ganz klar: Das ist ihr Bus. Hier gibt sie den Ton an. Und der ist freundlich aber bestimmt.

Diesmal haben wir uns im U need-guesthouse eingemietet, ein Tipp, den wir unterwegs bekommen haben. Es liegt in einem lebhaften Viertel, das wir heute noch erkunden wollen. Wir haben auch sonst noch einiges vor hier in Bangkok und freuen uns auf die nächsten drei Tage. Bei 36 Grad gehen wir das Ganze aber mal sehr langsam an.

Wir gehen das Ganze so langsam an, dass wir nur bis zum Restaurant kommen, schließlich haben wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. Da sitzen wir, speisen hervorragend und können dem abendlichen Treiben um uns herum zu gucken.




Hier gibt es Bananenblütensalat, den ich liebe, seit ich ihn vor über 20 Jahren zum ersten Mal in Vietnam gegessen habe. Zum Nachtisch Mango sticky rice – Herz, was willst du mehr?
Na okay, einen klitzekleinen Spaziergang können wir nach dem Abendessen dann doch noch machen. Bei inzwischen fast angenehmen 30 Grad um 20 Uhr.


