Unsere Führerin Tammy hat es gestern so schön beschrieben: Thailänder versuchen, stets freundlich zu sein, im Hier und Jetzt zu leben („Tomorrow may be too late.“), lassen sich nicht hetzen, sprechen leise und lächeln viel. Kein Wunder bei der Sprache. Von ihr haben wir gelernt, was 555 auf Thailändisch heißt: „Ha, ha, ha!“ Wenn sie sich untereinander eine Nachricht schreiben, benützen sie 555 wie Englischsprachige das lol (laugh out loud). Ha!
Was ist uns noch aufgefallen?
Das Bezahlsystem. Die Allermeisten zahlen mit dem Telefon. Ob am Marktstand, in der Straßenküche, im Restaurant oder im Supermarkt: ein Barcode hängt aus, der Kunde tippt den zu zahlenden Betrag in sein Handy ein, scannt den Code und fertig ist die Bezahlung.

Die Sauberkeit der Toiletten und die Popodusche. Fast hätten wir gestern eine gekauft. Genial.

Die Niedrigpreise der öffentlichen Verkehrsmittel. Unfassbar. Ob Zug, Bus oder Fähre, unschlagbar billig.

Die Sicherheit. Wir haben uns in keinem Moment unwohl oder unsicher gefühlt. Die Menschen waren hilfsbereit und freundlich.
Die Sprache. Nicht jeder kann Englisch. Oft müssen Hände und Füße herhalten.
Der Verpackungsaufwand. Alles wird doppelt und dreifach eingepackt. Oder die Plastiktüte wird aufgeblasen und schützt so das Innere besonders gut.

Barfuß: Nicht nur in Tempeln, auch im Haus und in manchen Hotels und Restaurants muss man die Schuhe ausziehen, weshalb die Thailänder gern Schlappen tragen. Das hat Tradition und hat seinen Grund darin, dass sich früher alles auf dem Boden abspielte, ohne Tische, Stühle, Schränke. Das Innere des Hauses wurde deshalb peinlichst sauber gehalten.

Dass jetzt Winterzeit ist! Bei 35 Grad. Unglaublich.

7/11: Der Supermarkt ist ÜBERALL in Thailand zu finden, auch im kleinsten Dorf (na ja, fast). Du bekommst alles, was Du brauchst, rund um die Uhr, und: er liefert Essen ab 100 Baht (etwa 3 Euro) zu jeder Tag- und Nachtzeit nach Hause.

Der echte Name Bangkoks: Krung Thep Maha Nakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Maha Sathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit.
Die Khlongs in Bangkok: Früher gab es in der Innenstadt von Bangkok viele kleine Kanäle (Khlongs), die zwischen den Häusern hindurch führten. Die Bewohner nutzen die Wasserwege, um zur Arbeit zu gelangen oder Märkte zu veranstalten. Leider auch, um Abfälle und Fäkalien zu entsorgen.
Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Khlongs zugeschüttet, um neues Bauland zu schaffen. Andere wurde durch Abwasserkanäle ersetzt.
Der Klong Saen Saep ist der einzige Kanal, auf dem im Zentrum von Bangkok noch Personenverkehr stattfindet. Er ist mit insgesamt 53 Kilometern der längste Kanal Thailands. 18 davon sind wir heute auf ihm gefahren, eine schöne Art, uns von der Stadt zu verabschieden. Am Abend geht unser Flieger Richtung Heimat.




A beautiful holiday. Thanks for sharing these information. Have a nice way home!
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Thank you so much!
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Das war wieder ein wunderbarer Reisebericht mit vielen tollen Fotos und Erlebnissen. Danke fürs Teilen! Und gutes Ankommen zu Hause! VG Uli Reiner
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Vielen Dank, lieber Ulli!
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