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Im Land des Lächelns oder 555

Unsere Führerin Tammy hat es gestern so schön beschrieben: Thailänder versuchen, stets freundlich zu sein, im Hier und Jetzt zu leben („Tomorrow may be too late.“), lassen sich nicht hetzen, sprechen leise und lächeln viel. Kein Wunder bei der Sprache. Von ihr haben wir gelernt, was 555 auf Thailändisch heißt: „Ha, ha, ha!“ Wenn sie sich untereinander eine Nachricht schreiben, benützen sie 555 wie Englischsprachige das lol (laugh out loud). Ha!

Was ist uns noch aufgefallen?

Das Bezahlsystem. Die Allermeisten zahlen mit dem Telefon. Ob am Marktstand, in der Straßenküche, im Restaurant oder im Supermarkt: ein Barcode hängt aus, der Kunde tippt den zu zahlenden Betrag in sein Handy ein, scannt den Code und fertig ist die Bezahlung.

Die Sauberkeit der Toiletten und die Popodusche. Fast hätten wir gestern eine gekauft. Genial.

Die Niedrigpreise der öffentlichen Verkehrsmittel. Unfassbar. Ob Zug, Bus oder Fähre, unschlagbar billig.

Die Sicherheit. Wir haben uns in keinem Moment unwohl oder unsicher gefühlt. Die Menschen waren hilfsbereit und freundlich.

Die Sprache. Nicht jeder kann Englisch. Oft müssen Hände und Füße herhalten.

Der Verpackungsaufwand. Alles wird doppelt und dreifach eingepackt. Oder die Plastiktüte wird aufgeblasen und schützt so das Innere besonders gut.

Barfuß: Nicht nur in Tempeln, auch im Haus und in manchen Hotels und Restaurants muss man die Schuhe ausziehen, weshalb die Thailänder gern Schlappen tragen. Das hat Tradition und hat seinen Grund darin, dass sich früher alles auf dem Boden abspielte, ohne Tische, Stühle, Schränke. Das Innere des Hauses wurde deshalb peinlichst sauber gehalten.

Dass jetzt Winterzeit ist! Bei 35 Grad. Unglaublich.

7/11: Der Supermarkt ist ÜBERALL in Thailand zu finden, auch im kleinsten Dorf (na ja, fast). Du bekommst alles, was Du brauchst, rund um die Uhr, und: er liefert Essen ab 100 Baht (etwa 3 Euro) zu jeder Tag- und Nachtzeit nach Hause.

Der echte Name Bangkoks: Krung Thep Maha Nakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Maha Sathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit.

Die Khlongs in Bangkok: Früher gab es in der Innenstadt von Bangkok viele kleine Kanäle (Khlongs), die zwischen den Häusern hindurch führten. Die Bewohner nutzen die Wasserwege, um zur Arbeit zu gelangen oder Märkte zu veranstalten. Leider auch, um Abfälle und Fäkalien zu entsorgen.

Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Khlongs zugeschüttet, um neues Bauland zu schaffen. Andere wurde durch Abwasserkanäle ersetzt.

Der Klong Saen Saep ist der einzige Kanal, auf dem im Zentrum von Bangkok noch Personenverkehr stattfindet. Er ist mit insgesamt 53 Kilometern der längste Kanal Thailands. 18 davon sind wir heute auf ihm gefahren, eine schöne Art, uns von der Stadt zu verabschieden. Am Abend geht unser Flieger Richtung Heimat.

Today you are number nine

Wir treffen die Dame von get your guide wie verabredet vor der Eisdiele nicht weit von unserem Hotel. Sie ist effizient und wohl organisiert. Ich erfahre, dass ich für heute die Nummer Neun bin und in den Bus Nr. 9644 einzusteigen habe.

Heute geben wir wirklich mal die Touristen. Mit einem großen Bus und 30 Leuten fahren wir zum Floating market in Damnoen Sudak, etwa 100 Kilometer südwestlich von Bangkok gelegen und zum berühmten Train Market in Mae Klong.

Uns ist klar, dass es sich hierbei um zwei Hotspots der Gegend handelt, die Heerscharen von Touristen anlocken, aber da wir eh noch so viel Zeit in Bangkok haben, wollen wir uns das Spektakel auch mal anschauen.

Pünktlich um neun fährt unser tiefgekühlter bequemer Reisebus los, gut, dass ich mir vorhin noch eine Bluse zum Drüberziehen gekauft habe. Ein großer Pluspunkt: Tammy, unsere Reiseleiterin überbrückt die lange Fahrt von etwa zwei Stunden mit vielen Infos über Land und Leute. Mentalität, Sprache, Sehenswürdigkeiten, die Benutzung von Tiger Balm, das politische System, das aktuelle Jahr 2568 nach buddhistischer Zeitrechnung, die wirtschaftliche Situation, das teure Benzin, die Religion, die Stinkfrucht Durian, die man nur als Klasse 1 kaufen darf und am besten mit einem Thai zusammen.

Nach etwa zwei Stunden erreichen wir   Damnoen Sudak. 1868 fand hier der erste floating market statt. Damals war es noch ein authentischer Markt für die Menschen vor Ort. Heute ist er nach wie vor sehr malerisch aber nur noch für Touristen gedacht. Früher gab es hier keine Straßen und die Fortbewegung und der Handel, vor allem mit Obst und Gemüse, fanden auf dem Wasser statt. Heute werden wir zu sechst in ein Ruderboot verfrachtet und durch die Kanäle geschippert.

Auf den Booten, die rechts und links am Ufer vertäut sind und auf denen, die wie wir auf dem Wasser unterwegs sind, wird alles mögliche verkauft. Hoch im Kurs sind frisches Obst, Kokoseis, frittierte Bananen, Säfte und Souvenirs aller Art. Auch Kunst ist im Angebot.

Nach der Bootsfahrt haben wir noch ein Stündchen Zeit, uns durchzuschlemmen und Geschenke für unsere Lieben zu kaufen.

„De Zug kütt!“, ruft der Rheinländer, wenn sich an Rosenmontag der Karnevalszug nähert. Hier auf dem Train Market, den wir als nächstes ansteuern, ist es ein Personenzug Dritter Klasse, ein lokaler Bummelzug, dessen Ankunft Alle aufgeregt erwarten.

Rechts und links der Gleise bieten die Händlerinnen und Händler ihre Waren an, auf dem Boden, auf Tischchen, an richtigen Ständen. Sie schützen sich und ihre Waren mit Markisen vor der Sonne.

Den Zugmarkt gibt es seit 1907. Er ist nur 400 Meter lang. Früher lagen alle Waren auf dem Boden und statt Markisen gab es nur Sonnenschirme. Achtmal am Tag kommt der Zug und die Choreographie der Händlerinnen beginnt: die Touristen freundlich aber energisch hinter die rote Linie bitten. Zusätzlich noch eine Kette aufspannen. Markisen einfahren, die Ware zurückziehen und mit Pappe abdecken.

Wir erwarten den Zug um 14.30 Uhr. Kurz vorher gibt es eine Durchsage, die uns alle warnt. Ich stehe in dem Lokal, wo wir uns gerade einen Saft gekauft haben ziemlich weit hinten. Die Besitzerin sieht mich, nimmt meine Hand und zieht mich nach vorn. „Sie sind meine Kundin. Kommen Sie nach vorn!“ und dann löst sie für einen Moment die Kette und lässt uns alle nach vorn treten, um ein gutes Foto zu machen.

Der Zug(führer) weiß, dass er eine Touristenattraktion ist und fährt schön langsam. Wenn er könnte, würde er sich uns sicher gern von allen Seiten präsentieren. Die mitreisenden Passagiere haben die Fenster aufgemacht und winken uns. Viel Platz ist nicht zwischen uns. Wir könnten uns die Hand reichen.

Kaum ist der Zug vorbei, werden die Markisen wieder ausgefahren, die Waren ausladend präsentiert und die Touristen flanieren wieder auf den Gleisen.

Wir treffen uns eine Viertelstunde später an unserem Bus und fahren zurück nach Bangkok.

Da gibt es für uns ein kühles Getränk mit tierischer Begleitung, eine Dusche und ein köstliches Abschiedsessen mit Satay-Spießen, Morning Glory (Wasserspinat) und einem milden Curry.

Weiter Weg zur Kunst

Wir haben gestern beim Abendessen schon geknobelt, wie wir am besten ins MOCA, ins Museum of Contemporary Art kommen. Wie man es dreht und wendet, es ist fast 20 Kilometer nordöstlich von uns und dauert eineinhalb Stunden. Achim hatte schon vorgeschlagen, einen Scooter zu mieten, aber dazu bin ich zu ängstlich. Ich will doch meine schönen Erinnerungen an unsere entspannten Fahrten in den Bergen, am Fluss und auf der Insel nicht trüben. Ein Taxi kostet etwa 20 Euro, verhältnismäßig viel also. Und wir haben doch Zeit. Die Variante mit dem Boot klingt zudem verlockend.

Sehr verlockend ist auch das Frühstücksangebot in der Konnichipan bakery: Sandwiches mit Hummus (meine Wahl), Lachs, Mozzarella-Schinken, Croissants mit und ohne Schokolade und viele andere Köstlichkeiten. Ein ununterbrochener Strom an vor allem jungen Reisenden schiebt sich in das Café, das gar nicht so viele Tischchen und Höckerchen hat, um allen Platz zu bieten. Deshalb räumen wir unseren Sitz auch gleich nach dem letzten Happen.

Es hat bereits 29 Grad, die vorhergesagte Höchsttemperatur liegt heute bei 35! So heiß haben wir es bisher nicht erlebt, denn als wir hier ankamen, waren es immer so um die 26, 27 Grad und auf der weiteren Reise ebenso oder deutlich kühler. Jetzt müssen wir schwitzen und da ich weiß, dass ich nächste Woche frieren werde, beschwere ich mich nicht darüber. Auf dem Boot weht ein leichtes Lüftchen und da kann man es gut aushalten.

Das Museum of Contemporary Art ist ein privates Museum, das der Geschäftsmann Boonchai Bencharongkul im Jahr 2012 eröffnete. Es ist eins der größten Museen für zeitgenössische Kunst in Asien und zeigt eine eindrucksvolle Sammlung von Bildern berühmter thailändischer Malerinnen und Maler. Bencharongkul wurde 1954 geboren, ist mittlerweile millionenschwer und hat nicht nur das Museum gegründet, um dort seine umfangreiche Sammlung zu präsentieren, sondern auch die DTAC, Thailands drittgrößte Telefongesellschaft.

Obwohl das Museum sehr abseits liegt, ist es gut besucht. Im Café erholt sich gerade eine Schulklasse, in der Ausstellung sind Einheimische und Touristen, wiederum in erster Linie junge Menschen, unterwegs. Auf fünf Stockwerken und 20 000 qm werden vor allem zeitgenössische Kunstwerke aber auch alte Volkskunst wie Masken oder Schattenspielfiguren gezeigt.

Wir sind hin und weg von der Vielfalt der zeitgenössischen thailändischen Kunst, die wir im MOCA kennenlernen dürfen.

Nicht weit von hier ist die Kasetart-Universität. Hier findet diese Woche eine „grüne“ Messe statt. Die Uni hat die älteste landwirtschaftliche Fakultät des Landes. Was uns aber vor allem herlockt ist das riesige Food Festival, das im Rahmen der Ausstellung stattfindet. Und wir werden nicht enttäuscht. Ein Stand reiht sich an den anderen. Manches (er)kennen wir, vieles nicht. Wir probieren uns durch, essen Tamarinden, Tofu, Fleischbällchen, die ich für Kartoffeln hielt, Erdbeeren und trinken Chrysantemensaft. Den krossen Schweinenacken und den rohen Fisch lassen wir liegen.

In manchen Bereichen werden Pflanzen, in anderen dies und jenes vom Allzweckreiniger bis zur Zahnbürste verkauft. Immer mehr Menschen strömen aufs Gelände. Jetzt gesellen sich die Studentinnen und Studenten dazu. Ich habe gerade ein dickes Kokoseis in der Hand, als mich ein junger Mann fragt: „You wanna drink gay?“. Ich gestikuliere bedauernd, dass ich gerade keine Hand frei habe zum Trinken mit ihm und wünsche ihm stattdessen alles Gute.

Wir sind ja schon im Museum etliches gelaufen und nun auch nochmal, jetzt sind wir erschöpft und die Füße tun mir weh. Wir lassen uns auf einen letzten Snack (Spiegelei auf Reis an Huhn) nieder und treten den Rückweg zum Pier an.

Aber oh weh! Das letzte Boot fuhr um Sechs! Jetzt ist es Sieben. Da bleibt nur der Bus. Schade. Geht zwar genauso schnell, ist aber nur halb so idyllisch.

Wir sind jetzt so erledigt, dass wir im 7/11, der (immer) auf dem Weg liegt, ein Bier kaufen und dann nur noch einen Absacker vorm Hotel trinken.

Zurück nach Bangkok

Puh, dicke Luft hier. Aber der Smog ist zum Glück nicht mehr ganz so schlimm wie letzte Woche. Da wurden deshalb die Schulen geschlossen und die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos angeboten.

Wir sind seit 15 Uhr wieder in der Landeshauptstadt, die wir vor knapp vier Wochen für unsere Rundreise verlassen haben. Die Fahrt von Koh Sichang mit Boot und Bus hierher war problemlos. Nur die Fahrt vom Busbahnhof in Bangkok zu unserem Hotel dauert ewig wegen des vielen Verkehrs.

Das gibt mir Gelegenheit, die Fahrkartenverkäuferin bei der Arbeit zu beobachten. Sie verkauft nicht nur Fahrkarten. Sie dirigiert die Leute zu den freien Sitzen, zeigt, wo sie ihr Gepäck hinstellen sollen, stupst schon mal jemand an, der die Beine zu weit in den Gang stellt, weiß von jedem ihrer Passagiere, wo er oder sie aussteigen will und sagt ihnen persönlich Bescheid, wenn es so weit ist. Eins ist ganz klar: Das ist ihr Bus. Hier gibt sie den Ton an. Und der ist freundlich aber bestimmt.

Diesmal haben wir uns im U need-guesthouse eingemietet, ein Tipp, den wir unterwegs bekommen haben. Es liegt in einem lebhaften Viertel, das wir heute noch erkunden wollen. Wir haben auch sonst noch einiges vor hier in Bangkok und freuen uns auf die nächsten drei Tage. Bei 36 Grad gehen wir das Ganze aber mal sehr langsam an.

Wir gehen das Ganze so langsam an, dass wir nur bis zum Restaurant kommen, schließlich haben wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. Da sitzen wir, speisen hervorragend und können dem abendlichen Treiben um uns herum zu gucken.

Hier gibt es Bananenblütensalat, den ich liebe, seit ich ihn vor über 20 Jahren zum ersten Mal in Vietnam gegessen habe. Zum Nachtisch Mango sticky rice – Herz, was willst du mehr?

Na okay, einen klitzekleinen Spaziergang können wir nach dem Abendessen dann doch noch machen. Bei inzwischen fast angenehmen 30 Grad um 20 Uhr.

Heute erkunden wir den Norden

Wer vier Tage auf diesem Inselchen verweilt, und nicht ausschließlich am Strand liegen will, muss sich die Sehenswürdigkeiten gut einteilen.

Der Goldene Buddha etwa ist zwar von unserer Unterkunft aus zu sehen, den Besuch haben wir uns aber für heute aufgehoben. Schon vor dem Frühstück statten wir ihm einen Besuch ab. Dazu müssen wir mal wieder kräftig hügelan fahren und dann viele Stufen hoch laufen.

Oben angekommen hat man eine prächtige Aussicht aufs Meer und den Pagodengekrönten Leuchtturm von Koh Sichang.

Aus der Nähe sieht man, dass der Buddha nicht aus Gold sondern Gelb angemalt ist. Er ist umgeben von zahlreichen großen und kleinen weiteren Figuren und Altaren.

Ein Mönch lebt hier oben und zeigt uns gleich mal die Spendenbox. Nachdem wir unseren Obolus abgedrückt haben, gibt es Räucherstäbchen, Kerzen, eine äußerst feuchte Segnung und ein heiliges weißes Bändchen. Außerdem zeigt er uns den sehr steilen Weg hinunter in eine Höhle. Achim traut sich.

Nach dem Frühstück fahren wir über eine schmale Straße, die sich oberhalb des Wassers an der Küste entlang windet, um die Nordspitze der Insel herum. Das Meer schimmert türkisblau. Wir lassen den Roller stehen und klettern einen Pfad hinunter. Unten sind zwei Freundinnen, die schnell ihr Schminkzeug wegstecken, als wir unverhofft auftauchen. Sie machen Selfies, nehmen aber trotzdem mein Angebot, sie zu fotografieren, dankend an. Natürlich revanchieren sie sich.

Heute fahren wir etwas früher an den Strand, weil wir auch früher nach Hause kommen wollen, um uns vor unserem Abendevent zu duschen und auszuruhen.

An unserem letzten Inselabend, morgen geht es zurück nach Bangkok, wollen wir uns zum Sonnenuntergang ein schönes Plätzchen suchen. Wer weiß, wann wir nochmal einen Sonnenuntergang am südchinesischen Meer erleben.

So langsam baumelt die Seele

Wir sind von Süd nach Nord, von Nord nach West und von West nach Süd unterwegs gewesen. Rund 2000 Kilometer mit Bahn, Bus, Scooter und Tuktuk. Jetzt sind wir den dritten Tag auf der Insel und bewegen uns kaum noch vorwärts.

Koh Sichang ist sieben Kilometer lang und knapp drei Kilometer breit. Private Autos gibt es hier nicht. Alle sind, wie wir auch, mit dem Moped unterwegs. Weil es so hügelig ist, sind Fahrräder kaum zu sehen.

Das Tempo, unser Tempo, verlangsamt sich und die Seele kann baumeln. Wir haben Muße, die letzten Wochen der Reise Revue passieren zu lassen. So viel haben wir erlebt. Alles ist gut gegangen. Wir sind gesund geblieben. Wir haben ein für uns neues Land entdeckt und schätzen gelernt. Zwei Inseltage liegen noch vor uns.

Als erstes schauen wir zum Hafen runter. Hier sind wir vorgestern zwar angekommen, hatten aber gar keine Zeit, uns umzuschauen, weil unser Gastgeber schon auf uns wartete.

Boote kommen und gehen, Tuktuk-Fahrer warten auf Kundschaft, Mopeds werden zum Verleih angeboten und Marktfrauen haben ihre Stände aufgebaut. Manche Fischer trocknen ihre Ware in der Sonne.

Wir hatten gehofft, hier ein Café fürs Frühstück zu finden. Da sind wir aber völlig fehl am Platz.

Gestern war es schon das schwierigste Unterfangen des Tages, ein westliches Frühstück aufzutreiben. Zur Not können wir heute natürlich dahin fahren, wo wir gestern Morgen unsere Spiegeleier gegessen haben. Aber wir wollen lieber etwas Neues ausprobieren. Das eine, vor dem wir anhalten, bietet heute nur Getränke aber keine Speisen an, das andere hat zu. Schließlich landen wir bei Pan & David und Rühreiern mit Käse. Besonders lecker ist der Kaffee aus der French press. Beim Frühstück können wir uns am schlechtesten an die Sitten anderer Länder anpassen. Reis oder Suppe taugen uns genauso wenig wie Espresso mit einem winzigen süßen Hörnchen.

Die Chefin hier spricht recht gut Englisch und wir nützen die Gelegenheit, sie nach den ganzen Frachtern zu fragen, die vor der Insel ankern. Sie haben Zucker, Kohle und Reis an Bord, erzählt sie. Wenn wir es richtig verstanden haben, ist das hier so eine Art Wartehafen für diese Güter, die später nach Bangkok gebracht werden. Die Schiffe liegen wie ein Riegel im Meer vor der Insel.

Am Strand ist heute erheblich mehr los als gestern. Klar, es ist Samstag. Und wir haben morgens ja auch die vielen Tagesausflügler gesehen, die mit dem Boot gekommen sind. Aber wir finden noch ein Plätzchen, direkt neben einem Herrn aus der Türkei,ein Seemann aus Izmir. Da kann ich meine frisch renovierten Türkischkenntnisse an den Mann bringen und ihm ein Ohr abkauen. Als wir vom Schwimmen wiederkommen, ist er weg. Ich hoffe, das liegt nicht an mir.

Irgendwann ist dann auch wieder gut mit dem Strand. Kaffee trinken wäre jetzt nett. Meinen nicht nur wir.

Er gehört zum Haus und darf sogar ins Café. Viele Hunde leben hier aber auf der Straße. Sie sind meist friedlich und werden, so ist unser Eindruck, von den Einheimischen mit Essensresten gefüttert.

Kaum habe ich Instagram (aus politischen Gründen – auch Zuckerberg sponsort Mr. T.) verlassen, kommen wir am Nachmittag per Zufall zu DEM Instaspot der Insel. Vor den Felsabbbrüchen und in der Höhle posen die Youngsters was das Zeug hält. Vorher stylen sich die Mädels, ziehen sich extra um bzw. aus. Bauchfrei und winziges Top sind angesagt.

Wenn Omi angeklettert kommt, reichen sie gern eine Hand und rufen ihr ein besorgtes „Be careful!“ zu. Ist nett, aber noch geht’s 😄.

Seitdem wir im Land sind, ist Wahlkampf. Überall hängen Plakate, Lautsprecherwagen fahren im ganzen Land durch die Straßen und machen Reklame für die Kandidatinnen und Kandidaten. Gewählt werden die Vorsitzenden und Mitglieder der Provinzverwaltung, die wohl ähnliche Aufgaben hat wie die Kreisverwaltungen bei uns. Heute ist Wahltag. Wir haben schon vormittags Wahllokale entlang der Straße gesehen. Als wir gegen sechs nach Hause fahren, erleben wir die Auszählung der Stimmzettel live: eine Urne steht auf dem Tisch, eine Person nimmt einen Stimmzettel heraus, reicht ihn einer anderen Person, die mit lauter Stimme vorträgt, wer auf dem Stimmzettel angekreuzt wurde. Eine dritte Person macht einen Strich auf einer großen Liste, die an einer Pinnwand hängt. Drumrum stehen interessierte Bürgerinnen und Bürger. Noch transparenter geht es nicht.

Der König hatte doch recht

Es war König Chulalongkorn (1853 – 1910), auch Rama V. genannt, dem es auf Koh Sichang so gut gefiel, dass er sich hier einen Ferienpalast bauen ließ. Kränkelnde Mitglieder seines Hofstaats soll er wegen des bekömmlichen Klimas zur Genesung her geschickt haben.

Der König hatte übrigens einen riesigen Harem, weitaus größer als die Herrscher im osmanischen Reich, er hatte 153 Ehefrauen, 75 Kinder, schaffte die Sklaverei und die Niederwerfung vor dem König ab, tat viel für die Bildung und die Wirtschaft und galt als hervorragender Außenpolitiker. Den Menschen auf seiner Lieblingsinsel Koh Sichang schenkte er einen riesigen, frei zugänglichen Park voller Frangipanibäumen, Wasserbecken und Tempeln.

Ehe wir des Königs Palast besichtigen, fahren wir an den Strand. DEN Strand, den einzigen Sandstrand der Insel. Wir haben uns einen Scooter ausgeliehen, mit dem wir nun die Insel erkunden können.

Das Wasser ist warm, wieviel Grad? Achim kompatibel. Also sehr warm.

Es gibt Liegestühle plus Tischchen und Sonnenschirm kostenfrei. Tham Phang, so heißt der Strand, beach for everyone, ist das Motto. Dieses großartige Angebot lassen wir uns nicht entgehen.

Wir hören dem Rauschen des Meeres zu, beobachten die paar Strandgänger, die außer uns noch da sind, freunden uns mit der Insel an und denken: „Da hat er wohl recht gehabt der alte Rama.“

Noch ein Nachtrag zu gestern. Da haben wir, ohne dass wir es wussten, auf unserem Abendspaziergang das Wahrzeichen der Insel gesehen: ein weißes Eichhörnchen. Wie wir heute Morgen durch ein Plakat an einem Geschäft gesehen haben, gibt es diese nur hier! Deshalb gibt es Souvenirs und Plastiken wie diese von dem kleinen Tier. Unseres vom Vorabend war aber ein echtes und hüpfte sehr lebendig von Ast zu Ast.

Ab auf die Insel

Viel geschlafen habe ich letzte Nacht nicht, obwohl die Fahrt recht komfortabel war. Die Sitze waren bequem und man konnte sie weit zurückstellen, fast darauf liegen. Es gab Wasser, ein süßes, weiches Brötchen und eine Decke. Aber ein Bus ist nunmal kein Zug, der immer schön geradeaus fährt. Ein Bus schaukelt und schlingert, er vibriert, knirscht und knattert. Der Fahrer brettert durch die Berge, legt sich in die Kurven, bis wir in der zweiten Nachthälfte flacheres Terrain erreichen und er den Highway runterdonnern kann. Kopfkino von Busunfällen versuche ich auszuschalten. Ich angele mir Achims Decke und versuche, wieder einzuschlafen. Um halb fünf erreichen wir den Busbahnhof in Bangkok und es gibt erstmal einen Kaffee.

Mitten in der Halle sind ein Informationsschalter sowie verschiedene Ticketschalter untergebracht. Hier bekommen wir unsere Fahrkarte nach Siracha am Golf von Thailand. Der Bus geht um halb sieben. Die Fahrt dauert zweieinhalb Stunden (mindestens eine davon durch Bangkok), dann sind wir am Golf von Thailand. Aber noch nicht am Ziel.

Der Busfahrer übergibt uns nahtlos an einen Tuktuk-Fahrer, der uns an den Pier bringt. Unser Schiff auf die Insel Sichang liegt schon dort. Es fährt aber erst in einer Dreiviertelstunde, so dass wir Zeit genug haben, noch einen Kaffee zu trinken.

Um zehn geht es an Bord. Der Blick zurück zeigt die Skyline von Siracha.

45 schaukelige Minuten später erreichen wir die kleine Insel, auf der wir die nächsten vier Tage verbringen wollen.

Am Anleger erwartet uns der Besitzer von Sichang My Home, bei dem wir einen kleinen Bungalow gemietet haben.

Er liegt nicht am Strand sondern mitten im Ort in einem großen Garten mit vielen Bäumen. Umlaufend ist ein Freisitz, den wir sicherlich ausnutzen werden in den nächsten Tagen. Jetzt aber erstmal duschen, frische Klamotten anziehen und dann mal schauen, wo wir etwas zu essen finden und wie es am Strand aussieht.

Erstmal gibt es nur eine Cola, weil auf der ganzen Insel der Strom ausgefallen ist. Dafür aber mit toller Aussicht auf das petrolfarbene Wasser.

Was wir schon sagen können: Diese Insel ist sehr untouristisch. Einerseits suchen wir genau das, andererseits sind wir erstmal irritiert, weil es keinerlei Angebote gibt, keine stylischen Cafés oder Restaurants, keine Touristinfo mit Touren hierhin oder Ausflügen dorthin. Das meiste ist in Thai beschriftet. Aber wir werden uns hier schon noch einleben und alles erkunden.

Ein Mittagessen, einen Besuch in der Wäscherei, einen Nachmittagsschlaf später laufen wir zum höchsten Punkt der Insel. Vorbei an unserer Wäsche, die an der Straße zum Trocknen hängt.

Viele, viele Stufen erklimmen wir…

… werden mit prächtiger Aussicht belohnt…

… suchen auf 196 m Höhe einen Geocache – ohne ihn zu finden…

… und erleben einen gigantischen Sonnenuntergang.

Beim Abendessen denken wir darüber nach, warum uns diese Insel nicht spontan anspricht. Sie ist kein tropisches Idyll mit Palmen und langen Sandstränden. Hier wird nichts präsentiert, nichts aufgehübscht. Stattdessen bekommen wir einen Einblick ins Alltagsleben, sehen, wie sehr Privat- und Geschäftsleben ineinander fließen: im Erdgeschoss fast jeden Hauses wird etwas verkauft, hergestellt oder eine Dienstleistung angeboten. Derselbe Raum wird für die Zubereitung der Mahlzeiten, fürs Essen, für das Treffen mit Familie und Freunden, für die Hausaufgaben der Kinder, für deren Spiele genützt. An vielen Ecken wirkt die Szenerie etwas verlottert, nicht weil Abfall rumliegt sondern irgendwelcher Kram. Es gibt keine ansonsten in Thailand üblichen und auf uns Ausländer so idlisch wirkenden Nachtmärkte. Keine walking streets. Thai-Massage? Fehlanzeige. Hier wird einfach gelebt.

Aber die Leute sind freundlich zu uns. Vielfach ertönt ein „Suatika!“ oder „Hello!“ aus den Häusern, wenn wir vorbeigehen. Wer Land und Leute kennenlernen will, ist hier richtig.

Schätze am Strom

Schon kurz hinter Chiang Khan sehe ich das erste Schild: „Kong River Art Garden“. Wow, was ist das denn? Google Maps hat keinen Eintrag dazu. Da sind wir ja mal gespannt.

Tatsächlich: etwa auf halber Strecke zwischen Chiang Khan und Pak Chom stehen auf einer kurzen Strecke entlang des Stroms Kunstschätze.

Es sind Skulpturen aus Drahtgeflechten, gefüllt mit Mekong-Kieseln. Früher gab es hier auch mal ein Infohäuschen zu dieser kleinen Ausstellung am Fluss, heute ist das ein lost place. Alle Fenster und Türen sind offen, drei Bilder sind an die Wand gelehnt, in einer kleinen Vitrine stehen noch Kaffeetassen und Zuckerstreuer. Eine Spüle gammelt vor sich hin.

Wir fahren mit dem Roller ein Stück weiter und entdecken weitere Kunstwerke.

Alle sind in ähnlicher Weise geschaffen. Von wem, wann und warum die Ausstellung laut Internet „dauerhaft geschlossen“ ist, kann ich leider nicht herausfinden.

Wir freuen uns jedenfalls, dass wir diese Street Art entdeckt haben und weil wir hier auf der Straße völlig alleine sind, probiere ich gleich mal etwas aus. Es ist wie beim Fahrrad fahren: man verlernt es nicht.

Zwischen Chiang Mai und Pak Chom sieht der Fluss gar nicht wie ein solcher aus. Jetzt in der Trockenzeit ist der Wasserstand so niedrig, dass der steinige Untergrund aus der Wasseroberfläche herausspitzt. Sandinseln, teils bewachsen, lugen heraus.

In der Regenzeit kann der Wasserstand um zehn bis 15 Meter höher sein. Erschwerend kommt hinzu, dass durch die globale Erwärmung und häufigere Dürren die Wasserpegel zwischen 2019 und 2021 auf ihren niedrigsten Stand seit 60 Jahren sanken (weiß Wikipedia).

Der Mekong ist eines der artenreichsten Flussökosysteme. Aber immer mehr Staudämme und Wasserkraftwerke beeinflussen die Ökologie des Flusses und lassen den Fischbestand schwinden, was schlimme Folgen für die betroffenen Anrainer hat.

In manchen Regionen sind die Fischbestände in den ersten zwei Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts bereits um mehr als 87 Prozent zurückgegangen.

In Pak Chom finden wir ein hübsches Lokal am Fluss und bestellen uns eine lustige Mischung von Speisen: Reis mit Omelette, Spiegelei mit verschiedenen Toppings, Fritten, Passionsfruchtsaft, Kaffee. Den Fischsalat, den ich eigentlich wollte, gab es leider nicht.

Hier beobachte ich, dass zwei Männer die Bedienung etwas fragen und dabei auf die Menschen zeigen, die etwas weiter weg im Wasser arbeiten. Das interessiert uns auch schon die ganze Zeit und nach dem Essen frage ich sie, was sie in Erfahrung gebracht haben. Wir haben es uns fast gedacht: Sie suchen im Sand des Mekong nach Gold!

Ob ihre Schatzsuche erfolgreich ist, können wir leider nicht herausfinden. Auch dazu finde ich im Internet nichts. Einen Eintrag lese ich zum Thema Gold suchen in Laos. Hier soll es möglich sein, so viel an den Rändern des Flusses zu finden, dass man ein einfaches Leben mit dem Ertrag führen kann.

Bei einem Spaziergang am Fluss finden wir weitere Naturschätze, sehr ertragreiche Obstbäume. Bananen, Mango, Papaya erkennen wir, Tamarinde, aus der die hier zum Kochen verwendete Paste hergestellt wird, kennt plant net.

Die Luftgurke, so lerne ich, kann man trocknen und dann als Luffaschwamm verwenden oder man isst sie frisch als Gemüse.

Es ist inzwischen Nachmittag und wir treten die Heimfahrt an. Diese Strecke, wirklich wunderschön entlang des Mekong, ist so untouristisch, dass wir Schwierigkeiten haben, einen Kaffee zu bekommen. Wir wären ja auch mit Instantkaffee zufrieden. Erst kurz vor Chiang Khan finden wir ein Café, in dem es sogar Bananenkuchen gibt.

Diese Zeilen schreibe ich im Nachtbus nach Bangkok. Um sieben am Abend sind wir in Chiang Khan gestartet. Morgen Früh um fünf sind wir in der Hauptstadt, bleiben aber nicht dort sondern fahren direkt weiter. Wohin? Das verrate ich jetzt noch nicht. Das könnt Ihr morgen hier lesen.

Jetzt mache ich es mir erstmal gemütlich mit einem Bierchen, einem Supermarkt-Sandwich und meinem Krimi.

Über, an, in, auf dem Mekong

Schon wieder meldet sich der Wecker um sechs. Wird das hier noch zur Gewohnheit? Wortkarg schlüpfen wir in die schon gestern bereit gelegten Kleidungsstücke, mehrere Lagen, und starten den Scooter. Auch heute ist es kühl bei 12 Grad. 

Als erstes wollen wir zum Phu Thok, einem Aussichtsberg mit 360 Grad-Blick, der perfekt für den Sonnenaufgang ist. Finden wir und viele andere Menschen.

Wir müssen den Roller am Kassenhäuschen parken und mit dem Auto weiter fahren.

Autoflotte zum Sonnenaufgang

Fröhliche Fahrgemeinschaft

Alles Frühaufsteher

Gut dass genügend Platz ist für alle Sonnenanbeter, Instagrammer und Youtuber. Und die Bloggerinnen nicht zu vergessen.

Da ist sie.

Posieren für den Blog

Vor dem Wolkensee

Es war ein Bild wie dieses, vor dem die Damen hier posieren, das wir im Internet gesehen haben und das uns hierher gelockt hat. Der Phu Thok ist berühmt dafür, dass man auf einen Wolkensee über dem Mekong hinunter blicken kann. Heute ist das leider nicht so, der Blick auf den Strom unter uns im Morgendunst ist dennoch sehr schön.

Der Mekong im Dunst, ohne Wolkensee

Es scheint hier jeden Morgen so viel los zu sein, denn der Weg vom Autoparkplatz zum Kassenhäuschen ist gesäumt von Marktständen, die Souvenirs und Speisen und Getränke anbieten.

Schon jemand kauffreudig?

Wir rollern zurück zum Hotel, wo uns schon ein kleines Frühstück erwartet.

Im Ort gibt es eine Touristinfo. Wir hoffen, hier Auskunft zu bekommen, ob es wirklich keinen öffentlichen Transport entlang des Mekong über die so angepriesene wunderschöne Strecke entlang des Flusses ins 200 Kilometer entfernte Nong Khai gibt. Leider, leider nicht. Das gab es wohl früher mal, jetzt nicht mehr. Also ist eine Planänderung nötig. Aber erstmal zum zweiten Höhepunkt des heutigen Tages: dem Skywalk.

Unterwegs zum Skywalk

Wir fahren 20 Kilometer entlang des Flusses nach Westen und dann folgt die gleiche Prozedur wie am Morgen: Parken, Ticket kaufen, rein in den Pick up, hochfahren.

Vom Buddha beschützt
Glücklich in schwindelnder Höhe

Auch hier sind wir nicht alleine, aber es sind erheblich weniger Leute da als beim Sonnenaufgang. Westliche Touristen gibt es in dieser Gegend wenige. Das merkt man auch an den Ausschilderungen, die ausschließlich auf Thai sind. Aber hilfsbereite Mitmenschen zeigen uns gern, wo es lang geht.

Technische Daten zum Skywalk finde ich im Netz: 2020 gebaut, 80 Meter lang, 80 Meter hoch „oder so hoch wie ein 30stöckiges Gebäude“. Imposant. Es gibt auch Besucher, denen das Glas über dem Abgrund Angst macht. Wir haben das zum Glück ja in Bangkok trainiert.

Und weiter geht’s zum dritten Highlight des heutigen Tages: den Nang Koi-Strand. Hier wollen wir Mittagessen, Reieseplanung machen, chillen und die Füße in den Mekong stecken.

Hier geht es ganz offiziell an den Strand

Und hier ist sehr wenig los. Teilweise sind wir am Nachmittag zu zweit hier.

So kriegt man keinen Sand in die Schuhe

Gebratener Reis mit Fisch

Fährt das Boot in Thailand oder in Laos? 🤔

Zumindest mal die Füße in den Mekong stecken

Zur weiteren Reise: Wir leihen den Roller auch morgen noch und fahren damit den Mekong in östliche Richtung so lange wir Lust haben. Als kleiner Ersatz für die geplante Tour am Fluss nach Nong Khai. Morgen Abend geht es dann mit dem Nachtbus nach Bangkok und sofort weiter nach Si Racha, wo wir das Boot auf die Insel Sichang nehmen. Dort kommen wir einen Tag früher an als geplant. Kein Problem zum Glück. Also alles wieder im Lot. Jetzt können wir hier noch ein bisschen gucken, dösen und lesen. Vielleicht finde ich zum Abendessen etwas AUS dem Mekong.