Schlagwort-Archive: Edirne

Noch 400 Kilometer durch Bulgarien, dann haben wir die Türkei erreicht

Die Donau bildet die Grenze zwischen Rumänien und Bulgarien. Wir wählen die schnellste Route und die Fähre um kurz vor Zwölf.

Heute ist ein reiner Fahrtag. Es sind 550 Kilometer bis Edirne, Türkei. Dazwischen liegen rund 450 Kilometer durch Bulgarien. Zunächst unterscheidet sich die Szenerie nicht groß von der der Nachbarländer, die wir passiert haben: ein Storchennest neben dem anderen, alle besetzt, blühende Büsche und Bäume, kilometerlange Straßendörfer, dazwischen Felder und Wiesen. Einzig die kyrillische Schrift auf den Orts- und Reklameschildern sowie die Europreise an den Tankstellen (1,74 €) anstatt ungarischer Forint und rumänischer Lei  machen einen Unterschied.

Kurz vor der Landeshauptstadt Sofia wird es bergiger. Das Rilagebirge mit teils schneebedeckten Bergen erstreckt sich hier.

Da abzusehen ist, dass wir wieder erst am späten Abend unser Tagesziel erreichen, beschließen wir, am Nachmittag eine ausgiebige Pause zu machen und zu kochen. Grüner Spargel in Sahnesauce auf Linsennudeln (die gibt es beim DM. Sehr zu empfehlen!).

Alain kocht noch Espresso und dann geht’s weiter.

Um Neun erreichen wir die Grenze zur Türkei. Die Formalitäten sind rasch erledigt und dann heißt es: „Hoș geldiniz!“, herzlich willkommen!

Wir stellen uns auf einen Stellplatz in der Nähe der berühmten  Selimiye-Moschee in Edirne und freuen uns darauf, sie morgen zu besichtigen.