Wir haben gestern Abend unsere kleine Robinsonade am Strand von Matalascañas gefunden. Óscar hat hier ein kleines Grundstück am Strand, auf dem wir für zehn Euro am Tag stehen dürfen.

Gegen Mittag gehen wir an den Strand. Wenn wir wollten, könnten wir 30 Kilometer rüber nach Osten, bis zur Mündung des Guadalquivir, laufen.

Dieser immense Strand wird vom Atlantik auf der einen und Dünen, die Teil des Nationalparks sind, auf der anderen Seite eingerahmt. Sie bilden den größten Dünenkomplex Europas mit aufeinanderfolgenden Dünenzügen, die parallel zur Küstenlinie verlaufen.



Damit ist unser Bild vom Nationalpark Doñana und der Vielfalt seiner Ökosysteme nun komplett.
Wir laufen noch ein ordentliches Stück am Strand entlang, barfuß, die Füße im Wasser.

Dann kehren wir um, der am Vormittag gebackene Apfelkuchen wartet auf uns. Und mein Krimi. Und einfach Nichtstun, nur aufs Meer gucken.

Gegen Sonnenuntergang kommt Óscar auf einen Plausch vorbei, massiert uns ein bisschen und zeigt Achim noch eine spezielle Übung, die gut ist für den Schulter und Nackenbereich.

Morgen bleiben wir auch noch hier. Einfach so. Genießen.
