Archiv der Kategorie: Glücklich auf 8 qm

Ein Wintertraum

Die Sonne tupft in der Früh die ersten Berggipfel in zartes Orange. Es hat aufgehört zu schneien und es verspricht, ein herrlicher Wintertag zu werden.

Achim hatte schon zuhause mögliche Routen ausgeguckt. Wir entscheiden uns wegen des großartigen Wetters für einen Höhenweg, der auf rund 1600 Meter verläuft. Mit Bus und Sessellift geht es nach oben – in einen Wintertraum.

Der Tourismusverband sorgt auch für die Winterwanderer nicht nur für die Skifahrer und hat einen knapp vier Kilometer langen Weg gewalzt. Und wir haben die Freude der Erstbegehung an diesem Vormittag. Aber auch im Verlauf der kommenden Stunden treffen wir nicht viele Menschen. Wir sind allein unter tiefblauen Himmel, inmitten von Massen blütenweißen Schnees, umgeben von eindrucksvollem Bergpanorama.

Am Ende des gespurten Weges gibt es Brotzeit, dann gehen wir auf gleicher Strecke zurück. Überall stehen Schilder, die wegen Lawinengefahr davor warnen, querfeldein zu laufen, was ja theoretisch mit den Schneeschuhen durchaus möglich ist.

Da es so schön ist, stört es uns gar nicht, hin und zurück denselben Weg nehmen zu müssen.

Wir schweben wieder ins Tal, der Bus kommt sogleich und 20 Minuten später sitzen wir auf der Südterrasse des Burgcafés in Grän in der prallen Sonne und sorgen für einen ausgeglichenen Kalorienhaushalt.

Zum Adlerhorst

Schnee satt hatten wir heute. Herrlich. Achim erzählt von unserem Winterwandertraum.

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In der Nacht hat es geschneit. Großartig. Zwanzig Zentimeter. Eva ist natürlich schon längst im Hallenbad, als ich aufstehe. Tür auf … Hmm, sieht nach Kneipen aus, der Gang ins Bad mit den Clogs.

Herrlich, im Gegensatz zu gestern sind die Tannen nun voller Schnee. Das ist eine Vorfreude auf unsere heutige Schneeschuhtour zum Adlerhorst. Aber erst mal gibt’s ein schönes Frühstück.

Rundherum ist geschäftiges Treiben. Manche schieben sich nur einen Weg frei, andere schippen ihren gesamten Stellplatz frei. Ich mache uns einen kleinen schneefreien Weg.

Der Einstieg in den www (Winterwanderweg) ist gleich gegenüber des Campingplatzes. Prima.

Der Weg ist vor kurzem wohl geräumt worden. Wir laufen auf einer dicken Schneeschicht, links und rechts aber ist eine über 1 Meter hohe Schneewand. Nach ca 1000 Metern oberhalb des Wasserwerks ist nur noch eine präparierte Schneeschuhspur da. Sehr schön!

Es schneit und schneit. Durch den Schnee werden alle Geräusche gedämpft…

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Wintercamping de luxe

Wir haben es nicht lange zuhause ausgehalten. Schon nach vier Tagen sitzen wir wieder im Bus. Diesmal geht es ins Allgäu, genauer gesagt, ins österreichische Tannheimer Tal auf den „Comfort Campingplatz“ in Grän unweit von Reutte.

Wir bekommen ein schönes Plätzchen, in das wir bequem reinpassen und das allerschönste für mich: es ist genau gegenüber vom campingplatzeigenen Panoramabad. Für mich also wirklich „de luxe“.

Am Nachmittag reicht die Zeit noch für einen Spaziergang zum Haldensee. Ringsherum ganz viel Schnee und die Allgäuer Berge. Achim macht schöne Fotos und wir genießen die Landschaft. Wir sind nur zwei Stunden gefahren und es fühlt sich an wie in einer anderen Welt.

Kaum „daheim“ springe ich ins Schwimmbecken. So herrlich. Jetzt entspannen wir, lesen, bloggen, gleich gibt es Abendessen und ein Spielchen.

Und ich freue mich auf morgen früh: nach dem Wachwerden hüpfe ich gleich ins Becken. Hach.

Glücklich auf acht Quadratmetern

Er scheint tatsächlich alles zu haben, was wir brauchen, unser neuer alter Bus, den wir kürzlich von Achims Kollegin Simone gekauft haben. Der Fiat Ducato Adria Twin ist mit seinen 13 Jahren und 160 000 Kilometern schon ein wenig betagt, aber das passt doch gut zu uns Neurentnern.

Der Grundriss im Wohnbereich ist klassisch. Hinten ein quer stehendes Bett mit 140 Zentimetern Breite (kann man schön aneinander geschmiegt einschlafen und erst auseinander rücken, wenn der erste anfängt zu schnarchen), daneben unser Bad mit Toilette, Dusche und Waschbecken (knapp ein Quadratmeter – nicht das Waschbecken, das gesamte Bad). Da wir wegen des Frostes kein Wasser in unseren 80-Liter -Tank gefüllt haben, konnten wir bisher nur das Chemieclo ausprobieren. Funktioniert einwandfrei und es ist großartig, nachts nicht nach draußen zu müssen.

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Gegenüber vom Bad, also neben meinem Kopfkissen,  ist die Küche mit Kühlschrank, Spüle, zweiflammigem Herd und ein paar Schränkchen, die wir mit Vorräten und neuem Geschirr (leichtes und nicht klapperndes Melanin in erstaunlich hübschem Design) befüllt haben. Wir haben immerhin ohne Unfälle schon Gemüsesuppe und Würstchen warmgemacht und Tee,  Kaffee und Rührei zubereitet.

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Daneben ist die große Schiebetür, aus der wir im Sommer in den Außenbereich mit Sommerküche, direkt am Strand, ist klar, ne, treten. Gegenüber der Esstisch mit Sitzbank für zwei schmale Menschen. Fahrer und Beifahrersitz können gedreht werden und als dritter und vierter Esszimmerstuhl oder als Leselümmeleck genutzt werden. Obenrum gibt es noch eine Vielzahl von kleinen Hängeschränkchen.

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Also alles da, alles dicht beieinander und man muss aufpassen, wo man wie hinlangt und hingeht. Zwei kleine Beulen an der Stirn und blaue Flecken am Schienbein habe ich mir schon geholt. Lehrgeld.

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Wenn wir dann am Tisch sitzen, lesen, bloggen oder spielen, wenn wir essen oder im mollig warmen Bett liegen (die Gasheizung läuft 1a), freuen wir uns auf die Reisen, die vor uns liegen. Während ich in Nepal bin, will Achim zum Kraniche beobachten nach Norddeutschland, im Juni geht es nach Spanien und nächstes Wochenende nochmal in den Schnee, ins Allgäu.

Hin und weg von acht Quadratmetern, mit denen wir Deutschland und Europa erkunden wollen.

 

 

 

 

Winterwandern im Schnee: Jungfernfahrt

Wir haben uns einen lang gehegten Traum erfüllt und uns einen ausgebauten Bus zugelegt, mit dem wir ab jetzt durch die nähere und weitere Umgebung gondeln werden. Hier berichtet Achim von unserer ersten Fahrt.

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Wir haben unseren Fuhrpark erweitert. Ein gebrauchtes Wohnmobil hat das Rennen gemacht, wir konnten uns ja nicht entscheiden zwischen einem Wohnanhänger, einem Wohnmobil oder gar keiner eigenen fahrbaren Unterkunft.

Es war der Zufall, der die Entscheidung eingefädelt hat. Und es war eine gute Entscheidung: Ziemlich glücklich sitzen wir jetzt in unserer mobilen Hütte und genießen die Winterwelt des Bayerischen Waldes.

Wir wollten in den Schnee (20 km nördlich von München hat das mit dem Schneewinter mal wieder nicht geklappt) und wir wollten mit unserem WoMo losziehen.

Tolle Schneeverhältnisse und einen Wintercampingplatz haben wir in Lam nahe der tschechischen Grenze gefunden. Der kleine Campingplatz hat schneebedeckte Rasenflächen und einen festen Stellplatz neben dem Haus, den nehmen wir doch einfach für unsere zwei Nächte.

Erstmal eine Brotzeit im Wagen, schauen, wie wir uns auf dem kleinen Platzangebot arrangieren. Und stellen fest : lässt sich alles organisieren. Sehr gemütlich im Ducato. Nach einer…

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